„Grundstück in den nächsten sechs Jahren nicht verkaufen“

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Seit 1980 steht dieser Brunnen des international renommierten Künstlers Bernd Rosenheim in Buchschlag.

Buchschlag ‐ Um den Wünschen der Buchschlager nachzukommen, hat die FDP den Vorschlag gemacht, den Verkauf des Brunnengrundstücks für sechs Jahre auszusetzen. Von Klaus Hellweg

In diesem Zeitraum soll, so FDP-Chef Alexander Kowalski, versucht werden, den Brunnen durch privates Engagement zu sanieren. Sollte das in dieser Zeit gelingen, soll das Grundstück dauerhaft in eine öffentliche Grünfläche umgewidmet und den Bürgern der Erhalt zugesichert werden.

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Komme die Instandsetzung des Brunnens aber nicht zustande, bleibe die Option offen, notfalls neu über den Verkauf des Grundstücks zu entscheiden. Durch eine solche Vorgehensweise, so der FDP-Vorsitzende, entstehe der Stadt kein bilanzieller Nachteil, denn das Grundstück bleibe in ihrem Eigentum und der Wert somit erhalten.

Jährliches Brunnenfest zur Finanzierung der Sanierung

Zur Finanzierung der Sanierung schlägt die FDP unter anderem ein jährliches Brunnenfest vor, bei dem das Geld für den guten Zweck erwirtschaftet werden könne. Möglich seien natürlich auch private Spenden und Eigenleistungen Dreieicher Unternehmen.

Eine Neuparzellierung des Geländes, wie die CDU es vorgeschlagen hatte mit dem Ziel, für den Brunnen ein kleines Grundstück zu reservieren, bezeichnen die Liberalen als nicht zielführend, denn das Bieterverfahren für die Grundstücke laufe schon. Ebenso sei eine Sanierung des Brunnens durch die Stadt wegen der desaströsen Finanzlage auch kein akzeptable Option.

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