Hermanns entschuldigt sich

Dreieich - (klg) Rüdiger Hermanns, Ehrenvorsitzender der Dreieicher CDU, hat sich schriftlich bei Bürgermeister Dieter Zimmer für eine, wie er sagt, missverständliche Passage in seiner jüngsten Presseerklärung entschuldigt

Wie berichtet, hatten Hermanns und CDU-Fraktionschef Claus Thonabauer sich über eine „Schlammschlacht“ gegen die Erste Stadträtin Andrea Mühl beschwert. In dieser Erklärung hatte Hermanns geschrieben, Zimmers Reaktion auf die Aufforderung, das Baudezernat selbst zu übernehmen, zeige „die ganze Verlogenheit der Debatte und des Bürgermeisters“.

Bei aller Härte der Auseinandersetzung, so Hermanns, habe es „absolut nicht in seiner Absicht gelegen“, Zimmer persönlich zu verunglimpfen. Falls Zimmer das anders verstanden habe, „bitte ich Sie um Entschuldigung“. Die Passage sei in der Tat von ihm „missverständlich“ formuliert worden.“ Tatsache sei jedoch, dass er, so Hermanns weiter, in seinem bisherigen politischen Leben eine solche „Schlammschlacht“, wie sie derzeit gegen die Erste Stadträtin geführt werde, noch nie erlebt habe.

Die Debatte in der Stadtverordnetenversammlung und die „zuvor und danach öffentlich initiierte Diskussion“ sei an Unehrlichkeit kaum zu überbieten und zeuge davon, dass es „rein gegen Andrea Mühl und damit auch gegen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Baudezernats“ gehe.

Hermanns räumt in seinem Schreiben an Zimmer ein, es sei „sicherlich richtiger gewesen“, wenn sich (in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses) „die beiden Hauptamtlichen geschlossen vor die Verwaltung und die Mitarbeiterin“ gestellt hätten. Und: „Dies ist im Nachhinein aber leider nicht mehr zu ändern.“

Bürgermeister Dieter Zimmer hatte am Wochenende mit dem Gedanken gespielt, Hermanns wegen des Vorwurfs der „Verlogenheit“ juristisch zu belangen.

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