Gemeinsamen Jugendförderverein

SKG und Susgo bündeln Kräfte

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Falko Frank, Norbert Haller und Willi Rudolph (von links) sind überzeugt, dass der neue „Jugendförderverein Dreieich 2015“ ein Erfolgsmodell wird.

Dreieich - Die SKG Sprendlingen und Susgo Offenthal haben einen gemeinsamen Jugendförderverein aus der taufe gehoben. Profitieren soll davon auch der SC Hessen Dreieich.

Dreieich J Nicht ganz zwei Jahre sind vergangen, seit die SKG Sprendlingen ihre Fußballabteilung auflöste und die Liga-Lizenz der ersten Mannschaft auf den damals neugegründeten SC Hessen Dreieich überging. Unter dem Dach des SCH tummelte sich seither auch der Nachwuchs der SKG. Nachdem die vom Hessischen Fußball-Verband verhängte Sperre abgelaufen ist, hat die SKG wieder eine Fußballabteilung aus der Taufe gehoben, denn der SC Hessen ist stark leistungsorientiert. Dort sollen künftig nur noch eine C1, eine B1 und eine A1 in möglichst hohen Klassen um Punkte spielen. Die anderen Teams kehren unter das Dach der SKG zurück. Der Sprendlinger Traditionsverein hat jetzt mit der Susgo Offenthal die Kräfte gebündelt. Nach dem Motto „Gemeinsam geht vieles besser“ haben die beiden Jugendfußballabteilungen den „Jugendförderverein Dreieich 2015“ ins Leben gerufen.

Willi Rudolph, Jugendleiter der SKG, sein Offenthaler Pendant Falko Frank und Norbert Haller, Vizepräsident des SC Hessen, haben den Pakt dieser Tage besiegelt. Der Weg ist nicht neu. Erst im vergangenen Jahr hatten SG Götzenhain, SV und TV Dreieichenhain einen Jugendförderverein gegründet. „Wir wollen durch eine Bündelung unserer bereits vorhanden Quantität eine bessere Förderung aller Jungfußballer erreichen. Unser Ziel ist es auch, daraus eine Qualität zu generieren, deren Spitze in den Top-Teams des SC Hessen eingesetzt werden kann“, sagt Haller, der auch Vorsitzender der Susgo ist. Etwa 30 Mannschaften sollen am Spielbetrieb teilnehmen. Durch die Konzentration von Kompetenzen, Trainingseinheiten und eine enge Abstimmung innerhalb beider Vereine soll bald eine qualitative Verbesserung in allen Teams spürbar werden.

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„Durch die Zusammenführung von Spielern beider Vereine, die dann gemeinsam trainieren werden, sorgen wir für eine Entspannung der Übungszeiten auf den uns zur Verfügung stehenden Plätzen“, betont Falko Frank. So werden die einzelnen Mannschaften auf die Plätze in Offenthal und Sprendlingen verteilt. „Es muss ja nicht sein, dass gleichzeitig von jedem Verein eine E-Jugend auf zwei verschiedenen Plätzen trainiert“, nennt Willi Rudolph ein Beispiel für die bessere Nutzung der begrenzten Platzkapazitäten. Großes Ziel ist freilich, die Leistungsträger aus jeder Jugendmannschaft in die C-, B- oder A-Jugend des SC Hessen Dreieich zu integrieren. „In diesen Altersbereichen wird es dann bereits ein gemeinsames Training mit den Mannschaften des SC Hessen geben“, so Haller. Entsprechend ausgebildete und lizenzierte Trainer stünden zur Verfügung. Dadurch wollen die Partner erreichen, dass kein Talent mehr zu einem anderen Verein wechseln muss, um in einer entsprechend höheren Leistungsklasse zu spielen.

lfp/fm

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