Kommunikation in der Kritik

Lettkaut: FWG fordert Aufklärung

Dreieich - Die Freien Wähler üben Kritik an der aktuellen Kommunikationspolitik der Stadtverwaltung.

Die Fraktionen, auch die Unterstützer des geplanten Projekts in der Lettkaut, hätten aus der Zeitung vom aktuellen Scoping-Termin mit Vertretern verschiedener Behörden erfahren müssen, ärgert sich FWG-Fraktionsvorsitzender Marco Lang. Er habe deshalb Bürgermeister Dieter Zimmer und den Ersten Stadtrat Martin Burlon angeschrieben, um eine Antwort darauf zu bekommen, aus welchen Gründen weder eine Information per E-Mail noch in der Sitzung des Bauausschusses am vergangenen Mittwoch erfolgt sei.

Die Auskunft stellt Lang alles andere als zufrieden. Die Stadtverwaltung verweise lapidar auf die Antwort zu einer Anfrage der Grünen im Stadtparlament von Mitte Mai, „in der allerdings die von den Verbänden geäußerten Bedenken noch gar nicht bekannt waren“, so Lang. Außerdem, so heiße es weiter, wäre eine Zwischenmitteilung an die Fraktionen nicht aussagefähig gewesen, da die weiteren Gespräche abzuwarten seien.

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Die derzeitige Kommunikationsstrategie der Verwaltung, insbesondere zu diesem Thema, geht den Freien Wählern gewaltig gegen den Strich. „Hätte es zudem keine Nachfrage der Grünen gegeben, wäre sicher noch nicht einmal der aktuelle grundsätzliche Sachstand bekannt“, mutmaßt Lang. Nicht umsonst habe die FWG im Stadtparlament eingefordert, dass das Projekt intensiver verfolgt und besser kommuniziert werden solle. (fm)

An der Lettkaut: In Bildern durch die Streitzone

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