Magistrat in Dreieich

Linke und FWG bremsen AfD aus

Dreieich - Über einen Schulterschluss mit der FWG hat es die Linke am Mittwochabend geschafft, Sitze in städtischen Gremien zu ergattern. Dazu hatten FWG (drei Mandate im Parlament) und Linke (zwei Mandate) gemeinsame Listenvorschläge eingereicht.

So ist es ihnen gelungen, Klaus Vetzberger (FWG) in den Magistrat zu entsenden. „Er genießt aufgrund seiner langjährigen politischen Erfahrung das ausgesprochene Vertrauen beider Gruppierungen“, sagt die Fraktionschefin der Linken, Natascha Bingenheimer. Durch diese Allianz hatte die AfD keine Chance, einen Sitz im Magistrat zu bekommen. Im Aufsichtsrat der Stadtwerke Dreieich nimmt Holger Gros (FWG), der auch im Kreistag sitzt, einen Platz ein. Im Aufsichtsrat der Stadt Holding ist künftig Bingenheimers Fraktionskollege Tino Schumann vertreten. Marco Lang, Fraktionsvorsitzender der FWG, geht als Abgesandter in die Betriebskommission des Eigenbetriebs der Bürgerhäuser, während Bingenheimer einen Sitz im Verwaltungsrat des Dienstleistungsbetriebe Dreieich und Neu Isenburg wahrnimmt.

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„Leider ist es uns nicht geglückt, in den Aufsichtsrat der Verkehrsbetriebe einzuziehen, aber hier waren lediglich vier statt fünf Sitze zu vergeben. Da liegt es in der Natur der Mehrheitsverhältnisse, dass wir nicht zum Zug kamen. Das ist sehr bedauerlich, da der ÖPNV ein wichtiges Thema für uns ist“, so Bingenheimer. Sie sei aber ingesamt zufrieden, denn die Linke sei künftig besser an den Informationsflüssen beteiligt. In den drei parlamentarischen Ausschüssen können sich die Vertreter der Partei zu Wort melden, dürfen aber nicht abstimmen.

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fm

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