Mädchen und Jungen des Waldkindergartens ärgert Verschmutzung der Natur

Müll ist jeden Tag Thema

Dreieich - Es ist erst ein paar Tage her, da hatten Unbekannte eine riesige Menge Baustellenabfall auf den Waldparkplatz am Wetterradarturm zwischen Offenthal und Langen gekippt.

Im Gebüsch neben dem Eingang zu ihrem Gelände entdeckten die „Kleinen Wölfe“ diesen Haufen Bauschutt. Für die Kinder sind solche Funde unbegreiflich.

Nicht ganz so groß, aber nicht weniger ärgerlich war das, was die „Kleinen Wölfe“ des Dreieicher Waldkindergartens entdeckten: Direkt neben dem Eingang zu ihrem Gelände hatten Umweltsünder einen Haufen Bauschutt abgeladen. Für die Mädchen und Jungen gehören solche Erfahrungen leider zum Alltag. Vor Kurzem fanden sie einen rostigen Stuhl, davor waren es ein kaputter Rasenmäher und sogar ein Satz alte Autoreifen. „Für die Kinder sind solche Funde immer wieder unbegreiflich, wo sie doch gelernt haben, dass Müll auf keinen Fall in den Wald gehört“, sagt Vorstandsmitglied Tanja Braut-Arens.

„Wir nehmen Müllzangen und Säcke in den Wald mit, weil immer so viel Müll rumliegt“, schimpft die kleine Svea. Auch Sinah und Charlotte rümpfen die Nase über das mangelnde Umweltbewusstsein mancher Leute. Jonathan, Annelie und Benedikt nicken bekräftigend und machen derweil den Bollerwagen für den nächsten Ausflug startklar. „Müll ist ein tägliches Thema bei uns im Wald. Wir haben bereits einige Projekte dazu umgesetzt, zum Beispiel besuchten wir das nahegelegene Müllmuseum“, berichtet Christiane Allemann, pädagogische Leiterin im Waldkindergarten. „Außerdem vermitteln wir den Kindern, dass Vermeidung immer noch der beste Umgang mit Müll ist.“

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fm

Rubriklistenbild: © Waldkindergarten

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