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Ärger über schlechten Zustand des Bahnhofs - Die Deutsche Bahn investiert

Ein besonderer Hingucker am modernisierten Sprendlinger Bahnhof ist die neue Fahrradreparatursäule. Davon überzeugten sich bei ihrem Rundgang (von links) Bundestagsabgeordneter Björn Simon (CDU), Bürgermeister Martin Burlon, Dr. Klaus Vornhusen (DB-Konzernbevollmächtigter für Hessen), Bundestagsabgeordneter Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn (Grüne) und Bahnhofsmanager Benjamin Schmidt.
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Ein besonderer Hingucker am modernisierten Sprendlinger Bahnhof ist die neue Fahrradreparatursäule. Davon überzeugten sich bei ihrem Rundgang (von links) Bundestagsabgeordneter Björn Simon (CDU), Bürgermeister Martin Burlon, Dr. Klaus Vornhusen (DB-Konzernbevollmächtigter für Hessen), Bundestagsabgeordneter Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn (Grüne) und Bahnhofsmanager Benjamin Schmidt.

Der Sprendlinger Bahnhofs ist in einem schlechten Zustand. Nun will die Deutsche Bahn 184 .000 Euro investieren.

Dreieich - Schon lange gibt es Klagen über den Zustand des Sprendlinger Bahnhofs, der alles andere als eine Visitenkarten für den Stadtteil war. Nun hat die Bahn Geld in die Hand genommen, um die Station zu modernisieren. Ziele sind mehr Komfort und eine bessere Information für Reisende. Dafür wurden 184 000 Euro investiert. Die Arbeiten gehören zum „Sofortprogramm Bahnhöfe“ der Deutschen Bahn und des Bundesverkehrsministeriums.

Die Modernisierung ist zum Teil bereits abgeschlossen. Die DB hat die Bodenbeläge ausgetauscht und den Weg am östlichen Zugang befestigt. Weiterhin wird es neue Info-Vitrinen geben.

Sprendlinger Bahnhof: Modernisierung ist zum Teil bereits abgeschlossen

Auch Radfahrer können sich freuen: Sie können in Sprendlingen nun wettergeschützt parken und finden eine Reparatursäule vor, die ein besonderer Hingucker ist. Neben einer Luftpumpe bis 10 Atü warten dort auch Werkzeuge wie Schraubendreher, Schrauben- und Maulschlüssel sowie Inbusschlüssel. Die doppelstöckige Parkgarage verfügt über 20 Plätze. Hinzu kommen die Erneuerung der Rillenplatten für Sehbehinderte am Bahnsteig, neue Pflastersteine, neu gestrichene Unterführungen sowie das Pflanzen von Kirschbäumen. Sämtliche Arbeiten haben Handwerksbetriebe aus der Region ausgeführt.

Bahnhofsmanager Benjamin Schmidt hat bei einem kleinen Rundgang dem DB-Konzernbevollmächtigten für Hessen, Dr. Klaus Vornhusen, den Bundestagsabgeordneten Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn (Grüne) und Björn Simon (CDU) sowie Bürgermeister Martin Burlon die Verbesserungen vorgestellt. „Bahnhöfe sind die Visitenkarte einer Kommune, der erste Eindruck, den Reisende von der Stadt gewinnen“, sagt der Bürgermeister. Vornhusen sieht die Modernisierungen deshalb auch als „publikumswirksame Maßnahmen“. Normalerweise fördere der Bund solche Verbesserungen nicht. Im Vorjahr gab es aber bundesweit erstmals 40 Millionen Euro fürs „Sofortprogramm Bahnhöfe“ – 2,8 Millionen davon flossen nach Hessen. In diesem Jahr sind es 120 Millionen Euro für 1 000 Bahnhöfe in Deutschland. Mit 6,9 Millionen Euro aus diesem Programm renoviert die DB gut 100 Stationen in Hessen.

Sprendlinger Bahnhof: Deutsche Bahn mit „Sofortprogramm Bahnhöfe“

In Dreieich sei der große Begriff Verkehrswende schon aufs Kleine heruntergebrochen worden, freut sich Bundestagsabgeordneter Simon. Man habe so auch auf die Dreieichbahn und deren Bedeutung aufmerksam machen wollen, erklärt Bahnhofsmanager Schmidt.

Mit dem „Sofortprogramm Bahnhöfe“ will die Bahn nicht nur ihre Offensive für komfortablere und schönere Stationen fortsetzen, sondern auch regionale Handwerksbetriebe mit Aufträgen versorgen. Damit sollen mehr Menschen für das umweltfreundliche Verkehrsmittel gewonnen werden, um die Mobilitäts- und Klimawende voranzutreiben. (hok)

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