Spielplatz bald attraktiver

Nächste Projektschritte im Bürgerpark

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Weiter geht es mit der Wiederbelebung des Bürgerparks in Sprendlingen. Noch im Februar fallen zwischen Bürgerhaus und Teich zehn Bäume der Kettensäge zum Opfer. Davon profitiert der Spielplatz für Kleinkinder, der ordentlich aufgepeppt werden soll. Auch die Aufwertung des Rosenhügels ist dieses Jahr vorgesehen.

Dreieich - Die Aufwertung des Bürgerparks in Sprendlingen geht in wenigen Tagen in die nächste Phase. Dazu ist nach Angaben von Stadt und Dienstleistungsbetrieb die Fällung von zehn Bäumen erforderlich. Sie stehen im Bereich zwischen Bürgerhaus und Teich.

Ziel ist es, den dort gelegenen Spielplatz für Kleinkinder attraktiver zu machen. Der Startschuss zur Wiederbelebung des rund 30.000 Quadratmeter großen Geländes fiel Ende Januar. Seither haben vor allem Kinder ihren Spaß daran, sich auf den Trampolinen am Dichterhain auszutoben. Das Angebot werde trotz der kalten Jahreszeit bereits gut genutzt, sagt Erster Stadtrat Martin Burlon. Die Kosten dafür beliefen sich auf 13 000 Euro, die aus Mitteln des Haushalts 2017 resultierten.

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Der nächste Schritt zur Umsetzung des Konzepts, das der Frankfurter Landschaftsarchitekt Dirk Schelhorn unter Beteiligung von Bürgern entwickelt hat, ist nun für Ende Februar vorgesehen. Dann schlägt für zehn Bäume das letzte Stündlein. Dadurch soll eine Sichtachse zwischen Kleinkinderspielbereich und Teich entstehen. Einige der Bäume hätten nur noch eine geringe Lebenserwartung, sagt Sylvio Jäckel. Er ist beim Dienstleistungsbetrieb (DLB) der Projektleiter für die Umgestaltung des Bürgerparks. Und Jäckel weiß, dass viele Menschen empfindlich reagieren, wenn die Kettensäge angeworfen wird. „Wir werden so viel wie nötig und so wenig wie möglich eingreifen“, sagt der DLB-Mann. Die Bürgerbeteiligung habe gezeigt, welchen Stellenwert der Baumbestand für die Bürger habe. „Das werden wir bei allen Planungsschritten berücksichtigen“, versichert Jäckel.

Der im Westen des Parks angesiedelte Spielplatz für Kleinkinder ist in die Jahre gekommen. Er soll wieder zu einem beliebten Treffpunkt für Eltern und ihren Nachwuchs werden. Erreichen wollen die Verantwortlichen das mit der Installation von mehr Spielmöglichkeiten und einer Steigerung der Aufenthaltsqualität. In diesem Abschnitt sieht das Konzept zudem vor, den Weg neu herzurichten.

Schließlich widmen sich die Verantwortlichen in diesem Jahr noch dem Rosenhügel. Zu den Wünschen der Bürger zählen eine bessere Einsicht auf die Sitzmöglichkeiten und eine optische Aufwertung. Die Rodung von einigen Sträuchern noch im Februar verspricht mehr „Durchblick“. Dafür sollen Stauden das Auge des Betrachters erfreuen. „Dadurch wird der Rosenhügel insgesamt besser einsehbar und ästhetisch deutlich aufgewertet“, ist Burlon überzeugt. Neue Sitzgelegenheiten gibt das Budget wohl erst später her.

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Eine sofortige Realisierung aller Konzeptideen sei finanziell nicht darstellbar, so der Erste Stadtrat. Deshalb werde man über mehrere Jahre einen Bauabschnitt nach dem anderen abarbeiten. Der Haushalt 2018 weist 100.000 Euro an Investitionen aus, allerdings hat das Regierungspräsidium als Aufsichtsbehörde das Zahlenwerk noch nicht genehmigt. Im nächsten Jahr sollen 150.000 Euro in die Verschönerung des Freizeitareals fließen. (fm)

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