„Nein“ ist vorprogrammiert

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Wenn nun morgen der Haupt- und Finanzausschuss und im April das Plenum (dessen Votum ist ausschlaggebend) abstimmt, wird die eine Pro-Stimme im Bauausschuss überlagert durch die beiden ablehnenden FDP-Stimmen.

Dreieich ‐ Bevor die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung am 20. April über die heftig diskutierten Themen „Heckenbornbebauung“ und „Südumfahrung von Buchschlag und Sprendlingen“ endgültig entscheidet, kommt morgen der Haupt- und Finanzausschuss im Rathaus zusammen. Von Klaus Hellweg

Auch er befasst sich schwerpunktmäßig mit diesen Punkten. In der Sitzung des Bauausschusses am 10. März hatte sich nicht überraschend eine Ein-Stimmen-Mehrheit für die vorliegende Planung der Südumgehung ergeben, die das Parlament vor einem Jahr abgelehnt hatte. Ausschlaggebend für die damalige Ablehnung war das Abstimmungsverhalten von zweien der drei FDP-Stadtverordneten.

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Wenn nun morgen der Haupt- und Finanzausschuss und im April das Plenum (dessen Votum ist ausschlaggebend) abstimmt, wird die eine Pro-Stimme im Bauausschuss überlagert durch die beiden ablehnenden FDP-Stimmen. Damit hätte die Stadtverordnetenversammlung ein weiteres Mal definitiv zum Ausdruck gebracht, die vorliegende Planung der Südumgehung nicht zu wollen. Und weil das Amt für Straßen- und Verkehrswesen sich weigert, eine andere Planung mit mehr Lärmschutz und einer Unterführung statt einer Überführung der Bahnlinie vorzulegen, ist das Projekt Südumgehung ein für alle Mal zu den Akten gelegt.

Natürlich setzt dies voraus, dass die beiden FDP-Stadtverordneten Dr. Günter Gericke und Henning Rüdt von Collenberg bei ihrem Nein bleiben, das allerdings wurde in den vergangenen Wochen mehrfach bestätigt.

Die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses beginnt gegen 19.30 Uhr im Rathaus (Sitzungssaal im zweiten Obergeschoss). Voraus geht eine gemeinsame Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses mit dem Bauausschuss.

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