Nördlich der Albert-Schweitzer-Straße

Urteil zum Baugebiet rechtskräftig

Dreieich - Die lange juristische Auseinandersetzung um das Baugebiet Nördlich der Albert-Schweitzer-Straße hat noch rechtzeitig vor dem Jahresende ihren Abschluss gefunden. Am 13. Oktober hatte der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) den Normenkontrollantrag von zwei Bürgern gegen den Bebauungsplan zurückgewiesen.

Gleichzeitig entschieden die Richter, keine Revision zuzulassen. Gegen diese Entscheidung hätten die Antragsteller nochmals vorgehen können. Das ist jedoch innerhalb der vorgesehenen Frist nicht erfolgt, sodass auch dieses Urteil jetzt rechtskräftig ist. Zuvor hatte der VGH bereits Mitte des Jahres den nach jahrzehntelanger politischer Diskussion verabschiedeten und danach beklagten Bebauungsplan zum Heckenborn bestätigt, sodass auch der juristische Streit um das Sprendlinger Baugebiet beendet ist.

„Es ist wichtig, dass nun abschließende juristische Entscheidungen zu den beiden Baugebieten in Dreieich gefallen sind“, betont Erster Stadtrat Martin Burlon. Viele Menschen aus der Region hätten sich Dreieich als ihr neues Zuhause ausgesucht, auch viele Dreieicher könnten ihre Grundstücke nun wie geplant und ohne ein verbleibendes Risiko im Hinblick auf die Gültigkeit der Bebauungspläne entwickeln. In beiden Gebieten gibt es eine rege Tätigkeit und rasche Baufortschritte. Im Heckenborn sind bereits etliche Häuser bezogen worden.

Der erste Bebauungsplan „Nördlich der Albert-Schweitzer-Straße“ war im Jahr 2014 vom VGH für nicht wirksam erklärt worden. Dabei ging es um die Bebauungsdichte, die von den Zielen des Regionalplans abwichen. Nach der Überarbeitung und Verabschiedung des zweiten Plans zogen die Kläger erneut vors Kasseler Gericht, diesmal jedoch ohne Erfolg. (hok)

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