Für Ohren und Augen

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Die Dreieicher SingFoniker in Aktion.

Sprendlingen ‐ Nicht nur die Ohren, auch die Augen der Zuhörer kamen beim Neujahrskonzert der Sprendlinger Musik- und Gesangvereine im sehr gut besuchten Bürgerhaus auf ihre Kosten. Von Enrico Sauda

Sie waren der Hingucker des Abends: Die Gruppe „First Floor“ der Sprendlinger Turngemeinde tanzte zu „New York, New York“, das der Musikzug der STG spielte.

Das Akkordeon-Orchester der Sport- und Kulturgemeinschaft Sprendlingen (SKG) unter der Leitung von Erhard Neukum, der Musikzug der Sprendlinger Turngemeinde (STG) unter Johannes Busch, die Dreieicher SingFoniker unter Martin Winkler, der Chor „Voices of Joy“ und die Showtanzgruppe „First Floor“ der STG sorgten für unterhaltsame und abwechslungsreiche Stunden am frühen Sonntagabend. Zur Kurzweil trugen auch zwei Überraschungen bei, die das Programm auflockerten. Zum einen präsentierte sich erstmals die Jugendgruppe des Musikzuges. Die sechs Mädchen und Jungen spielten „Startklar“ und machten ihre Sache, trotz des Lampenfiebers, das ihnen anzumerken war, sehr gut.

Zum anderen erfreute beim großen Finale mit allen Akteuren, bei dem „Memory“ aus dem Musical „Cats“ von Andrew Lloyd Webber erklang, ein Dutzend als Kätzchen verkleideter kleiner Kinder schleichend und tanzend das Publikum. „Das sind teils Enkel der Sänger und Musiker, die auf der Bühne stehen“, erklärte Wulf-Dieter Preiß, der gemeinsam mit Marianne Ott gekonnt durch das bunte Programm führte.

Winnetou-Medlodien sind ein Höhepunkt

Begonnen hatte das Konzert mit „Wien bleibt Wien“ und der „Lydia-Polka“, die der Musikzug präsentierte. Danach gaben die „Voices of Joy“ „Über den Wolken“ von Reinhard Mey, „Ich wollte nie erwachsen sein“ aus dem „Tabaluga“-Musical von Peter Maffey sowie „La-le-lu“ von Heino Gazes aus dem Film „Wenn der Vater mit dem Sohne“ von 1955.

Eines der Highlights war die Darbietung des Akkordeonorchesters, das „Libertango“, „Fievre - Tango-Fieber“, „Skataco“ sowie Melodien der Winnetou-Filme spielte.

„Aber bitte mit Sahne“ gibt es zum Schluss

Schon die bloße Ankündigung der SingFoniker, deutsche Volkslieder zu singen, sorgte für großen Applaus. Gemeinsam mit dem Akkordeonorchester wurden „Hab oft im Kreis der Lieben“, „Wohlauf in Gottes schöne Welt“ und „Du fragscht mi“ vorgetragen. Mit „Die Männer sind schon die Liebe wert“ hatten die SingFoniker die Lacher auf ihrer Seite.

Doch bevor dieses Lied erklang, trat noch die Gruppe „First Floor“ zu „New York, New York“ auf - gespielt vom Musikzug. Anschließend stimmten die STG‘ler noch „Morgens um sieben“ von James Last“ und „Musik ist Trumpf“ aus der gleichnamigen Fernsehshow an. Vor dem großen Finale boten „Voices of Joy“ die bekannten Titel „Wenn ein Mensch lebt“, „Über sieben Brücken“ und „Aber bitte mit Sahne“.

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