Auf der Zielgeraden

Ortsumfahrung wird Mitte Dezember freigegeben

In diesem Bereich entsteht eine Übergangslösung. Die provisorische Anbindung an die B 486 verschwindet wieder, wenn der Knotenpunkt mit der Philippseicher Straße umgebaut ist.
+
In diesem Bereich entsteht eine Übergangslösung. Die provisorische Anbindung an die B 486 verschwindet wieder, wenn der Knotenpunkt mit der Philippseicher Straße umgebaut ist.

Offenthal - Voraussichtlich Mitte Dezember wird die langersehnte Ortsumfahrung endlich eröffnet, aber die Interessengemeinschaft verkehrsgeschädigter Bürger Offenthal (IG VGBO) will ihre Arbeit fortsetzen – unter neuem Namen und mit neuen Zielen.

Engagieren sich für ein schöneres Offenthal (von links): Karsten Rohrbach, Christine Schellhorn, Horst Scharf, Günther Stapp, Josef Eichler, Marc Spangenberg, Barbara Scharf, Dr. Thomas Vortmüller und Manfred Held. Beim Treffen am morgigen Mittwoch hoffen sie auf weitere Mitstreiter. (Bild vergrößern)

Zu einem ersten Treffen kamen neun Offenthaler, die sich in der IG engagieren möchten. Günther Stapp und Josef Eichler, die sich über Jahrzehnte für die Verwirklichung der Umgehungsstraße eingesetzt haben, treten ins zweite Glied zurück. Die bisherigen Sprecher der Interessengemeinschaft haben den Stab weitergereicht an Horst Scharf und Marc Spangenberg, sicherten aber ihre Unterstützung zu. Zur Mitarbeit im Führungsteam haben sich zudem Christine Schellenberg, Thorsten Pache und Barbara Scharf bereit erklärt. An dem Abend ging es unter anderem um Vorschläge zur Verkehrsberuhigung und die Gestaltung der Straßen im Ortskern. Dazu will die IG auch die Wünsche der Bürger abfragen.

Für den morgigen Mittwoch, 30. Oktober, haben die Initiatoren ein weiteres Treffen in der Gaststätte „Offenthaler Hof“ angesetzt. Ab 19.30 Uhr soll die weitere Vorgehensweise besprochen werden. Zudem geht es um den neuen Namen. Denkbar ist beispielsweise „IG Schönes Offenthal“. Die Organisatoren hoffen, dass sich viele Einwohner des Stadtteils mit Ideen einbringen.

Kurz vor der Fertigstellung

Derweil meldet Hessen Mobil, dass die Ortsumgehung kurz vor der Fertigstellung steht. Die Straßenbaubehörde des Landes kündigt die Freigabe für Mitte Dezember an. Das betrifft nur die 3,4 Kilometer lange Trasse, die Kreisel kommen danach an die Reihe.

Lesen Sie dazu auch:

Erste Sperrung kommt

Umfahrung: Arbeiten im Zeitplan

Nach Angaben von Hessen Mobil geht es auf der Mammut-Baustelle zügig voran. So seien dieser Tage beispielsweise der Bodenabtrag innerhalb der Trasse östlich der Messeler Straße und die Erdarbeiten für die neuen Brücken in der Flurstraße und im Rückertsweg abgeschlossen worden. „Zudem ist die Anbindung sämtlicher Wege an die zwei Brücken nahezu fertiggestellt. Neben der Neuführung des Fritzenwiesengrabens wurden auch der Ausbau der Anbindung Messeler Straße an die B 486 neu Richtung Offenthal sowie die Asphaltarbeiten östlich der Messeler Straße beendet“, berichtet Behördensprecher Stefan Hodes.

Fortschritte machen auch die Arbeiten an der Ostspange, die zwar Bundessache ist, aber ebenfalls von Hessen Mobil betreut wird. „Sowohl die Fundamente und Widerlager als auch die Baustellenzufahrt und Baustelleneinrichtung an der L 3001 bestehen bereits“, schildert Hodes. Die Brücke über die Bahnschienen und einen Wirtschaftsweg wird die L 3001 zwischen Dietzenbach und Offenthal mit der Ortsumgehung verbinden. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2014 geplant, im Anschluss folgt der Streckenbau.

Das nervt auf der Landstraße am meisten

Das nervt auf der Landstraße am meisten

Derzeit wird laut Hodes die Frostschutzschicht der Ortsumgehung westlich der Messeler Straße eingebaut. „Im nächsten Schritt werden die provisorische Anbindung der B 486 in Richtung Langen realisiert, der Asphalt westlich der Messeler Straße eingebaut und die Lärmschutzwand am Fritzenwiesengraben errichtet.“

Um Anwohner soweit als möglich zu entlasten, wurden Wirtschaftswege für den Ausweichverkehr präpariert und provisorische Zufahrten gebaut. Zudem sei Hessen Mobil bemüht, die Staub- und Schmutzbelastung zu minimieren. Hodes: „Die Baustelle wird bei Bedarf zusätzlich bewässert und die öffentlichen Zufahrtswege werden täglich von Verunreinigungen gesäubert.“

fm

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare