Pläne zerschlagen

Keine deutsch-chinesische Fußballakademie für Dreieich

Dreieich - Die Kleingärtner im Sprendlinger Süden können aufatmen: Die Pläne für einen Sport-, Bildungs- und Freizeitcampus in der Lettkaut haben sich zerschlagen.

Dort sollten eine neue Internationale Schule und eine deutsch-chinesische Fußballakademie entstehen. Jetzt ist ein Projekt vom Tisch, das in Dreieich seit Sommer 2017 hohe Wellen schlug und zu massiven Protesten vor allem der Kleingärtner geführt hatte. Für die Schule hätte die gesamte Kleingartenanlage geopfert werden müssen. Darüber habe sich keine Einigkeit erzielen lassen, weder politisch noch materiell, so Hans Nolte. Der Hahn-Air-Chef hatte das Projekt mit Hans Strothoff, Vorstandschef der MHK-Group, aufs Gleis gesetzt und forciert.

An der Lettkaut: In Bildern durch die Streitzone

Bilder: Lettkaut
Bilder: Lettkaut
Bilder: Lettkaut
Bilder: Lettkaut
An der Lettkaut: In Bildern durch die Streitzone

Den Investoren lief auch die Zeit weg. "Ausschlaggebend für das Scheitern dieses Leuchtturmprojekts sind die erkennbaren Widerstände, sodass nicht mehr damit zu rechnen ist, dass der enge Zeitplan für die Realisierung eingehalten werden kann", bedauert Bürgermeister Dieter Zimmer (SPD). Hans Nolte, Gründer und Motor des Fußball-Regionalligisten SC Hessen Dreieich, hat aber noch Hoffnung, eine kleinere Variante in der Lettkaut umsetzen zu können: eine Internationale Fußballakademie in Kooperation mit Eintracht Frankfurt. "Auch wenn ich die Argumente der Gegner der Campus-Idee verstehe, fürchte ich, dass Dreieich eine Zukunftschance bei seiner Positionierung als weltoffener Wohn-, Gewerbe- und eben Bildungsstandort im Frankfurter Süden vertan hat", sagt Nolte. (fm)

An der Lettkaut: In Bildern durch die Streitzone

Bilder: Lettkaut
Bilder: Lettkaut
Bilder: Lettkaut
Bilder: Lettkaut
An der Lettkaut: In Bildern durch die Streitzone

Rubriklistenbild: © vk

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare