Strecke durch Buchschlag angeregt

Radschnellweg: Dreieicher Grüne schlagen alternative Route vor

Die Sprendlinger Beule (blau) steht schwer in der Kritik. Die Grünen schlagen eine alternative Route durch Buchschlag vor und bitten um deren Prüfung.
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Die Sprendlinger Beule (blau) steht schwer in der Kritik. Die Grünen schlagen eine alternative Route durch Buchschlag vor und bitten um deren Prüfung.

Ob das die Lösung ist? In der Diskussion um den Sprendlinger Abschnitt des Radschnellwegs zwischen Darmstadt und Frankfurt melden sich die Dreieicher Grünen jetzt mit einem Vorschlag zu Wort.

Dreieich – Sie haben eine Alternative zur sogenannten Sprendlinger Beule ausgetüftelt und sind die Strecke auch abgeradelt, wie Fraktionssprecher Roland Kreyscher sagt. Sie führt durch Buchschlag. Ihre Idee haben sie dem Geschäftsführer der Regionalpark Rhein-Main Südwest GmbH, Manfred Ockel, geschickt und ihn gebeten, die Route prüfen zu lassen. Zugleich hat ihn die Partei zu einem Webtalk im Februar eingeladen.

Und diese Wegeführung regen die Grünen an (von Süden nach Norden): von Langen kommend auf der Rostäder Straße nach links in den Weg An der Lettkaut, über den gesicherten Bahnübergang an den Tennisplätzen vorbei in die Kurt-Schaaf-Schneise, rechts ab auf die Straße Hainer Trift, über die Buchschlager Allee an der Ampelanlage weiter auf der Hainer Trift in den Buchweg bis zum Ende, dort links in einen Verbindungsweg zum Falkenweg, dann auf die Langewannschneise (alternativ Sandschneise) weiter bis zur Eisenbahnschneise, dann links und von da an nach Neu-Isenburg.

Über diesen Vorschlag würden die Grünen mit Ockel und anderen Interessierten gerne in einem Webtalk sprechen. Als Termine für diese Videokonferenz haben sie ihm den 11. oder 18. Februar vorgeschlagen. Dabei wünschen sich die Grünen auch, von Ockel auf den Stand der Dinge gebracht zu werden, was das Projekt Radschnellweg in Dreieich angeht. Denn Ockel hatte angekündigt, dass die Regionalpark GmbH alternativ zur Sprendlinger Beule weitere Varianten von Planungsbüros untersuchen lassen wird. Der Geschäftsführer selbst bezeichnete die bislang beschlossene Route durch Wohngebiete Sprendlingens sinngemäß als mit vielen Problemen behaftet. Eine für Ende 2020 geplante öffentliche Infoveranstaltung für die städtischen Gremien musste coronabedingt abgesagt werden. (fm)

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