Mit Anwohnern und ADFC

Radschnellweg in Dreieich: Suche nach Alternativroute

Wie verläuft der Radschnellweg in Dreieich? Mit der aktuell geplanten Route durch Sprendlingen gibt es Probleme. (Symbolbild)
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Wie verläuft der Radschnellweg in Dreieich? Mit der aktuell geplanten Route durch Sprendlingen gibt es Probleme. (Symbolbild)

Die geplante Route des Radschnellwegs durch Sprendlingen polarisiert und hat sogar zur Gründung einer Anwohner-BI geführt. Die „Freunde des Radschnellwegs in Dreieich“, sie plädieren für eine Strecke entlang der Main-Neckar-Bahn, dürfen nun Hoffnung schöpfen.

Dreieich – Manfred Ockel, Geschäftsführer der Regionalpark Südwest GmbH, hat Magistrat und Stadtverordneten mitgeteilt, dass er es für angezeigt hält, „in eine detaillierte alternative Prüfung für den Abschnitt in Dreieich zu gehen“. Das Ergebnis soll bis Jahresende vorliegen. Danach will die Regionalpark GmbH, die den Bau des Radschnellwegs zwischen Darmstadt und Frankfurt federführend betreut, die momentan vorgesehene und eine alternative Route bewerten. Unter Beteiligung von Anwohnern und des ADFC, so Ockel.

Beim aktuell geplanten Verlauf durch Sprendlingen müssten gemäß Machbarkeitsstudie innerstädtisch 15 Knotenpunkte passiert werden. Teilweise seien die Straßenabschnitte nicht breit genug, außerdem sei der Knotenpunkt Eisenbahnstraße-/Theodor-Heuss- Straße sehr problematisch, schreibt der Geschäftsführer. „Auch der Busverkehr ist mit dem Radschnellweg nicht ohne größere Probleme zu lösen.“ Deshalb seien die Planer beauftragt worden, nach Alternativen zu suchen. (fm)

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