220 000 Euro

Sanierung der Landstraßen in Offenthal: Stadt und Hessen Mobil einig

Es hat eine halbe Ewigkeit gedauert, aber nun ist die Vorgehensweise zur Sanierung der ehemaligen Landesstraßen in Offenthal geklärt. (Symbolbild)
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Es hat eine halbe Ewigkeit gedauert, aber nun ist die Vorgehensweise zur Sanierung der ehemaligen Landesstraßen in Offenthal geklärt. (Symbolbild)

Es hat eine halbe Ewigkeit gedauert, aber nun ist die Vorgehensweise zur Sanierung der ehemaligen Landesstraßen in Offenthal geklärt. Grundlage ist eine Verwaltungsvereinbarung, in der sich Stadt und Hessen Mobil hinsichtlich der Kosten verständigt haben.

Offenthal - Derzeit werde im Rathaus die Ausschreibung vorbereitet, berichtet Bürgermeister Martin Burlon. Er hofft, dass die Arbeiten im Frühjahr ausgeführt werden können.

Konkret geht es um Messeler Straße, Bahnhof- und Weiherstraße, die nach der Eröffnung der Ortsumfahrung von Landes- und Gemeindestraßen abgestuft worden waren, allerdings in einem Zustand, den die Stadt nicht akzeptierte. Der Magistrat forderte vehement die Reparatur oder einen finanziellen Ausgleich. Die Hartnäckigkeit zahlt sich aus. Nach zähen Verhandlungen haben sich die beiden Parteien jetzt geeinigt. Insgesamt sind 220 000 Euro für die Instandsetzung vorgesehen. Das Land trägt für Messeler Straße und Bahnhofstraße die gesamten Kosten. Bei der Weiherstraße, die auf voller Länge saniert wird, übernimmt das Land 60 Prozent. Den Rest legt die Stadt drauf. Wenn dann alles erledigt ist, erfolgt die Erstattung durch Hessen Mobil.

Denn: Die Kommune muss das gesamte Paket vorfinanzieren. Das ist aber kein Beinbruch, denn inzwischen ist der Umbau des Hainer Wegs abgerechnet. „Wir haben die veranschlagten Mittel nicht in voller Höhe gebraucht, sodass wir auf die hier eingesparten Gelder zurückgreifen können und keine neuen Mittel anmelden müssen. Die Baumaßnahme am Hainer Weg ist letztlich nicht nur schneller, sondern auch günstiger als geplant beendet worden“, freut sich Burlon. Kalkuliert hatte man im Rathaus mit 3,95 Millionen Euro, tatsächlich zu Buche schlägt das Projekt mit 3,575 Millionen Euro. „Das ist ein schöner Nebeneffekt“, so der Bürgermeister.

Vergabeverfahren, Bauüberwachung, Abrechnung und Vertragsabwicklung liegen in den Händen der Stadt. Dafür macht das Land sogar eine Aufwandsentschädigung locker. Nach Beendigung der Arbeiten erfolgt dann die Erstattung durch Hessen Mobil.

VON FRANK MAHN

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