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Schlüsselposition in Dreieich neu besetzt

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Von: Frank Mahn

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Weiß, wie die Wirtschaft tickt: Melanie Großmann kann bei ihrer Arbeit für die Stadt auch internationale Erfahrung einbringen.
Weiß, wie die Wirtschaft tickt: Melanie Großmann kann bei ihrer Arbeit für die Stadt auch internationale Erfahrung einbringen. © stadt

Der Magistrat in Dreieich vermeldet eine Personalie für eine Schlüsselposition im Rathaus. Melanie Großmann ist seit Jahresbeginn neue Leiterin des städtischen Fachbereichs Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing. Sie hat damit die Nachfolge von Renate Krause angetreten, die nach gut 18 Jahren im Amt im Frühjahr 2021 in den Ruhestand gegangen ist.

Dreieich - Großmann lebt seit 2014 mit ihrem Mann und zwei Jungs (acht und zwölf Jahre) in Offenthal. Die 45-Jährige war seit Abschluss ihres Studiums bei der Fraport AG beschäftigt und zuletzt für das Handels- und Vertriebsmanagement von mehr als 100 Mietobjekten auf dem Gelände des Frankfurter Flughafens zuständig. Darüber hinaus bringt die diplomierte Betriebswirtin langjährige Erfahrungen im Bereich Center- und Qualitätsmanagement mit. Als Leiterin des Fachbereichs Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing ist Melanie Großmann erste Ansprechpartnerin rund um den Wirtschaftsstandort Dreieich.

Der zählt zu den finanzstärksten im Kreis Offenbach. 2020 beispielsweise lag die Stadt mit ihren Gewerbesteuereinnahmen auf Rang 18 von 425 Kommunen in Hessen. Und noch ein Spitzenwert: In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Anzahl der IHK-zugehörigen Unternehmen um knapp ein Viertel erhöht. Inzwischen sind mehr als 3 800 Betriebe in Dreieich ansässig, mehr als in jeder anderen Kommune des Kreises.

Die Zahlen zeigen, welche Bedeutung dem Fachbereich für die Entwicklung der Stadt zukommt. Bei den vielfältigen Aufgaben steht Großmann ein Team aus drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Seite. Im Fokus ihrer Arbeit liegen Neuansiedlungen ebenso wie die Etablierung und Optimierung von Rahmenbedingungen für Unternehmen, Gewerbetreibende, Handel, Dienstleister, Handwerker und Gastronomie, die Etablierung und Betreuung von Stadtevents, die Entwicklung der Innenstadt- und Kernbereiche sowie das Stadtmarketing im touristischen Bereich.

In Zeiten zunehmender Digitalisierung ist es wichtiger denn je, die Standortbedingungen zu verbessern. Stichwort: schnelles Internet. Die IT-Infrastruktur ist ein entscheidender Faktor, um Unternehmen in der Stadt zu halten und neue anzuwerben. Der Fachbereich koordiniert von daher den Breitbandausbau in Dreieich, ist zentraler Ansprechpartner für die Telekommunikationsunternehmen und bemüht, für eine zügige, abgestimmte und geordnete Abwicklung der erforderlichen (Bau-)Maßnahmen und Verwaltungsverfahren zu sorgen.

„Ich freue mich auf die neuen Aufgaben und die Chancen, die sich für den Standort Dreieich in Zukunft bieten werden“, so Melanie Großmann. Die Stadt sei bislang robust durch die Pandemie gekommen. „Nun gilt es, den Bereich aufzustellen, um die Dreieicher Wirtschaft gut in die kommenden Herausforderungen zu führen. Denn dass in den nächsten Jahren mit Wellengang und rauem Wirtschaftsklima zu rechnen ist, darüber sind sich alle Marktteilnehmer einig.“

Melanie Großmann bringe nationale und internationale Erfahrungen von einem der größten Flughäfen Europas mit in die Dreieicher Verwaltung, um die Wirtschaftsförderung und das Stadtmarketing weiterzuentwickeln, freut sich Bürgermeister Martin Burlon. „Gerade ihre profunden Kenntnisse im Handelsbereich sollen für neue Impulse bei der Innenstadtentwicklung und der Attraktivitätssteigerung des Standorts Dreieich für Unternehmen sowie Konsumentinnen und Konsumenten gleichermaßen sorgen.“

Gerade die Sprendlinger Innenstadt ist mit ihren vielen leer stehenden Ladengeschäften ein Sorgenkind. Große Hoffnungen ruhen auf der Neuen Mitte. Anfang März eröffnen dort ein Biomarkt und eine Drogerie, die eine Magnetfunktion ausüben und Leute in die Innenstadt locken sollen.

Von Frank Mahn

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