„Schneckenbrunnen dem Förderkreis übereignen“

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Die neu gebildete Brunnenparzelle solle dem Kulturellen Förderkreis für einen Euro pro Jahr langfristig verpachtet oder ganz übereignet werden.

Buchschlag ‐ Auch die Dreieicher Freien Wähler haben sich in Sachen Schneckenbrunnen positioniert: Ihrer Meinung nach, so FWG-Chef Holger Gros, darf der Brunnen weder beseitigt noch umgesetzt werden. Er sei ein Blickfang für die Menschen „und dort, wo er jetzt platziert ist, hat er künftig zu bleiben.“ Von Klaus Hellweg

Weil die Freien Wähler, wie sie sagen, klare Verhältnisse schaffen wollen, schlägt Gros vor, aus dem Gelände des ehemaligen Bürgersaals eine eigene Parzelle für den Brunnen zu bilden. Die neu gebildete Brunnenparzelle solle dem Kulturellen Förderkreis für einen Euro pro Jahr langfristig verpachtet oder ganz übereignet werden.

Der Förderverein seinerseits solle sich in dem Vertrag mit der Stadt verpflichten, den Brunnen auf seine Kosten zu erhalten und zu pflegen. Wegen seiner Gemeinnützigkeit könne der Kulturelle Förderkreis diese Verpflichtung über Spenden sehr gut erfüllen.

Er sei sich darüber im Klaren, sagt Gros, dass die Bildung einer Brunnenparzelle die optimale Vermarktung des Geländes der ehemaligen Bürgersaals einschränke. Dieses Opfer für die städtischen Finanzen müsse aber hingenommen werden: „Es geht um ein Kunstwerk, das Identität begründet, deshalb muss die optimale Vermarktung dieses Grundstücks zurück stehen.“

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