„Stadt und Land“ wechselt den Ort

Dreieich - Vom 4. bis 6. September im Längeroth

(es) Zum sechsten Mal geht sie insgesamt und zum dritten Mal in Dreieich über die Bühne: Die Aktion „Stadt und Land - Hand in Hand“. Anders als 2003 findet die Veranstaltung in diesem Jahr nicht im Höchsten, sondern rund um das Gelände des Handballsportvereins Götzenhain (HSV) an der Langener Straße statt. Grund für den Umzug in das Längeroth sei die „Zersiedelung“ im Höchsten, heißt es.

Das Areal setzt sich aus einer rund sieben Hektar großen Hauptveranstaltungsfläche, 3,5 Hektar für da hessische Pferdefestival, 2,5 Hektar für eine Maissorten-Anlage und rund zehn Hektar für Parkplätze zusammen - insgesamt also 23 Hektar.

Zwar beginnt „Stadt und Land - Hand in Hand“ erst am 4. September und dauert bis zum 6., doch weil es im Voraus viel zu klären gibt, boten die Organisatoren eine Infoveranstaltung im Stadtverordnetensitzungssaal an.

„Es liegt noch einiges an Arbeit vor uns.“ Das sagte vor etwa 100 Interessierten die Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger. Gemeinsam mit Dr. Nikolaus Bretschneider-Herrmann und Thomas Jäger (Amt für den ländlichen Raum), Ortslandwirt Jörg Gerhardt, Rolf Hügel (Leiter des Bereichs Regional-Europa-Büro und Wirtschaftsförderung des Kreises) sowie Gabi Scheuermann (Vorsitzende des Kreisreiterbundes) stellte sie das Programm vor und sprach über den organisatorischen Aufwand im Vorfeld. Zudem erläuterten die Referenten die Bedeutung der Landwirtschaft im Ballungsraum, die Intention von „Stadt und Land - Hand in Hand“ und stellten das vierte hessische Pferdefestival vor, das am 5. und 6. September über die Bühne geht.

Detaillierte Fragen könnten beim Infoabend zwar nicht geklärt werden, aber es gehe darum klarzustellen, „was Sie von uns erwarten und wir von Ihnen“, so Claudia Jäger, die einiges zur Geschichte dieser Veranstaltung sagte, die 1999 ihren Anfang in Götzenhain fand und deren Motto „Aus der Region und für die Region“ lautet.

Inzwischen habe sich das Projekt, das unter anderem eine große Tierschau mit mehr als 60 Rassen, eine Maschinenausstellung sowie etliche Ausstellungen und Präsentationen umfasst, zu einem „hessischen Highlight“ gemausert. Themen der Veranstaltung sind außerdem Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte, Forst- und Jagdwirtschaft, Streuobstwiesen, Obst- und Gartenbau sowie Bienenzucht.

Die Erste Kreisbeigeordnete wies darauf hin, dass „die Teilnahme ausschließlich ehrenamtlich ist, wir aber keine Standgebühren erheben“. Wichtig sei es, dass die Zusammenarbeit mit den Vereinen klappe. Und da habe man in Dreieich sehr gute Erfahrungen gemacht.

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