Einigung mit Hessen Mobil

Straßen in Offenthal: SPD lobt Ergebnis

Offenthal - Von guten Nachrichten für die Anwohner und für Offenthal insgesamt sprechen die SPD-Stadtverordneten Thomas Vortmüller und Maik Zimmer. Sie meinen die Einigung mit Hessen Mobil zur Übergabe der ehemaligen Landestraßen an die Stadt.

Eine entsprechende Anfrage von Zimmer zum aktuellen Sachstand hatte der Erste Stadtrat Martin Burlon in der Stadtverordnetenversammlung positiv beantworten können. Demnach hat es nach einem Gespräch zwischen Vertretern von Hessen Mobil und der Stadt eine Vereinbarung bezüglich der zu übergebenden Landesstraßen in Offenthal gegeben. Burlon sieht ein gutes Ergebnis.
Die Straßenverkehrsbehörde des Landes übernehme eine sogenannte Mittelnahtsanierung in der Messeler Straße. Zuvor werde die Stadt dort noch schadhafte Hausanschlüsse erneuern. In der Bahnhofstraße an der Einmündung zur Philipp-Bitsch-Straße stehe eine Deckensanierung in einem kleineren Bereich an. Die Baufirma werde von der Stadt beauftragt, die Kosten trage Hessen Mobil. In der Weiherstraße kommt es nach Angaben von Burlon zu einer Deckensanierung auf der gesamten Länge und Breite sowie zur Auskofferung einer Schadstelle in der Kreuzung Bahnhofstraße. Für die notwendigen Arbeiten hole die Stadt drei Angebote ein und vergebe die Aufträge. Für den überwiegenden Teil der Kosten sei Hessen Mobil verantwortlich.

Der Magistrat hat laut Burlon dem Maßnahmenpaket zugestimmt. Der finanzielle Beitrag der Stadt für die umfangreichen Maßnahmen in der Weiherstraße betrage etwa 16.000 Euro. Mit den Arbeiten soll im Frühsommer begonnen werden.

Die Übergabe war lange umstritten, da Hessen Mobil aus Sicht der Stadt einen viel zu geringen Betrag für die Sanierung angeboten hatte. Über lange Zeit hatte sich nichts bewegt.

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„Die jetzt vorgeschlagenen Maßnahmen halten wir für notwendig und durchaus angemessen“, betonen Zimmer und Vortmüller. Die beiden SPD-Stadtverordneten finden es aber schade, dass so ein Ergebnis erst nach langen Verhandlungen erzielt werden konnte. „Für uns war von Anfang klar, dass das Land hier in der Pflicht ist und die Straßen, die jahrzehntelang in seiner Verantwortung lagen, in einem ordentlichen Zustand übergeben muss.“ Beide loben Burlon und Bürgermeister Dieter Zimmer für ihre Hartnäckigkeit, die sich jetzt auszahle. (hok)

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