Tag der offenen Tür an der Heine-Schule

Mit einem „Taxi“ durch den Trubel

+
Die Besucher des Tags der offenen Tür an der Heinrich-Heine Schule konnten sich über das umfangreiche Angebot auch in den Naturwissenschaften informieren.

Dreieich - Es herrscht Hochbetrieb in der Sporthalle, auf den Fluren sowie in den Fachräumen. Die Mädchen und Jungen der Heinrich-Heine-Schule zeigen, was sie können. Und das am Wochenende.

Doch beim Tag der offenen Tür der Europaschule wollen alle demonstrieren, was sie drauf haben. Für Schüler der vierten Klassen und deren Eltern bietet sich an diesem Tag Gelegenheit, das Bildungsinstitut an der Lindenstraße kennenzulernen.

Wer sich einem Schüler mit dem gelben „Taxi“-Schild anschließt, der erhält Einblicke nach Wunsch. Zunächst steht eine Führung durch die Schule auf dem Programm, sodass die Teilnehmer einen Eindruck vom Gebäude und den zahlreichen Angeboten erhalten. „Das ist wirklich gut gemacht, dass wir so professionell geführt werden“, findet Katrin Meiste. „Da wissen wir schon jetzt, wo wir nachher die Naturwissenschaften oder die Sprachen finden und unsere ganz konkreten Fragen stellen können. So ein Schulwechsel will schließlich gut überlegt sein“, weiß die zweifache Mutter. Sie hat zwei Töchter, von denen die Ältere in eine der weiterführenden Schulen wechselt.

Fragen sehr konkret

„Die Fragen, die uns heute gestellt werden, sind schon sehr konkret“, sagt Biolehrerin Birgit Brettel. „Die Eltern wollen wissen, ob Biologie schon gleich in der fünften Klasse startet und was Thema ist“, berichtet sie. Bei den Naturwissenschaften ist die Heinrich-Heine-Schule top. „Wir unterrichten Biologie als Doppelstunde, so ist auch ausreichend Zeit für Experimente und Forschungsprojekte“, führt Brettel aus. Eine originelle Idee zum Tag der offenen Tür kommt von Referendarin Sarah Brase. Die junge Frau hat ihre Haustiere – zwei Schnecken – mitgebracht, die die Besucher auf ihren Händen herumkriechen lassen.

Aber es stehen nicht nur Vorführungen auf dem Programm, sondern auch Schnupperunterricht in den Fächern Englisch, Deutsch oder Französisch. Zudem lernen die Besucher am Waffelstand das Patenprojekt für Dominga aus Namibia kennen. Realschüler präsentieren ihre Abschlussarbeiten zu Themen wie „Gefahren bei der Kernenergiegewinnung“, „Finanzierungswahnsinn im Fußballgeschäft“ oder „Inwiefern beeinflussen Menschen Umweltkatastrophen?“.

Schulanfänger 2013 in Dreieich

Schulanfänger 2013 in Dreieich

„Wir sind wirklich sehr zufrieden mit der Resonanz heute“, freut sich Schulleiterin Sigrid Harnischfeger und fügt hinzu: „Viele Eltern haben sich sehr gut auf diesen Tag vorbereitet.“ Die am häufigsten gestellte Frage sei die nach der Vergleichbarkeit der Schulen. Außerdem interessieren sich die Mütter und Väter für die unterschiedlichen Schulformen. „Ich hatte den Eindruck, dass die Kinder positiv eingestellt sind. Die Eltern schätzen die behütete und familiäre Atmosphäre unserer Schule und wollen genau nachhaken, ob wir sie auf dem gymnasialen Bildungsweg auch genug fördern“, analysiert die Leiterin.

Bei der Europaschule gibt es zum einen die inhaltlichen Angebote und zum anderen die zahlreichen europäischen Projekte mit etlichen Austauschmöglichkeiten sowie einem Hochbegabten-Gütesiegel. Zurzeit besuchen 920 Schüler die Gesamtschule, die mit ihrem gymnasialen Zweig bereits vor zwei Jahren zu G9 zurückgekehrt ist. Ein weiteres Plus sieht Harnischfeger in dem Ganztagsangebot an fünf Tagen in der Woche. Zudem habe die Europaschule eine Vorreiterrolle bei den modernen Lernmethoden.

es

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare