Fraktionen einig

Tankstelle: Ja zu Vertrag Formsache

Dreieich - Das knappe Dutzend Zuhörer, das am Mittwochabend eigens wegen des Themas ins Rathaus gekommen ist, muss sich gedulden. Als der Tagesordnungspunkt im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Energie endlich aufgerufen wird, geht alles ziemlich schnell. Von Frank Mahn 

Alle Fraktionen finden es sinnvoll, dass der Magistrat einen städtebaulichen Vertrag mit der Milzetti & Wanke GbR abschließt. Das Votum des Stadtparlaments ist demnach nur Formsache – zum Leidwesen der Gegner aus den Reihen der Besucher.

Die Gesellschaft will, wie berichtet, in Offenthal eine Tankstelle in besser frequentierter Lage nahe des Kreisels In der Quelle bauen. Der Vertrag regelt, dass sämtliche Kosten im Zusammenhang mit der Aufstellung des Bebauungsplans von Guido Milzetti und Karl Heinz Wanke übernommen werden. Die beiden haben auch dafür Sorge zu tragen, dass die bisherige, durch den Bau der Umgehungsstraße ins Abseits geratene Tankstelle abgerissen wird und mögliche Altlasten entsorgt werden.

Erster Stadtrat Martin Burlon versichert, dass der städtebauliche Vertrag keine konkrete Planung beinhalte. „Es geht um den grundsätzlichen Weg.“ Die Stadt hat Interesse daran, dass die „Tanke“ als Versorgungseinrichtung des Stadtteils erhalten bleibt. Eine Verlegung eröffnet zudem finanzielle Perspektiven: Der Stadt gehören hinter der alten Tankstelle einige Grundstücke, die sich bislang nicht vermarkten ließen. Seit sich die Umzugspläne konkretisiert haben, ist die Nachfrage deutlich gestiegen.

Antriebe für Autos

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Rubriklistenbild: © dpa

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