Schöner Batzen für die Bürgerhilfe

Sie freuen sich über den Erfolg des Heimatfilms, von dem bislang mehr als 1 000 Stück abgesetzt wurden. Der Erlös kommt den Bewohnern des Hauses Dietrichsroth zugute. Das Bild zeigt (von links) Werner Orth, Chef des Film- und Videoclubs, Klaus Hellweg, Vorsitzender der Bürgerhilfe, Mäzen Robert Lösch, Helmut Sauer vom Interton Trio und Produzent des Heimatfilms, Ruth Moser-Weikert, Geschäftsführerin der Johanniter-Seniorenhäuser, und Heimleiterin Monika Blum.

Dreieich - Das Konto des Vereins Bürgerhilfe Dreieich ist um gut 19.000 Euro gewachsen. Zumindest vorübergehend, denn lange wird es dort nicht bleiben. Von dem Geld profitieren die Bewohner des Johanniter-Hauses Dietrichsroth, das der Verein unterstützt.

Robert Lösch, Sponsor des Dreieicher Heimatfilms, überreichte den symbolischen Scheck am Sonntag beim gemeinsamen Neujahrsempfang von Bürgerhilfe und Haus Dietrichsroth an den Vorsitzenden der Bürgerhilfe, Klaus Hellweg. Die Summe ist die erste Rate aus dem Verkauf der DVD, die seit August vergangenen Jahres zu haben ist.

Der Neujahrsempfang soll, so Hellweg, ein öffentlich bekundetes Dankeschön an die Freunde, Förderer und Spender der Bürgerhilfe und somit des Hauses Dietrichsroth sein. Immerhin hatte der Förderverein so im vergangenen Jahr die Möglichkeit, für über 22.000 Euro Dinge zu finanzieren, die das Leben der Bewohner angenehmer, bunter und vielfältiger gestalten, für die ansonsten aber kein Kostenträger zur Verfügung steht. Dazu zählt seit Jahren schon die Finanzierung von zwei Minijobs im Bereich der Beschäftigungstherapie, dazu gehörten 2012 unter anderem die Anschaffung eines Klaviers für die musikalischen Nachmittage, eines Körpertrainers und die Planwagenfahrten.

Unterkunft, Versorgung und Verpflegung

Der Bürgerhilfe, so Hellweg, sei es wichtig, dass die Bewohner nicht nur durch Unterkunft, Versorgung und Verpflegung gut betreut würden, sondern auch emotional. Dazu tragen seit Kurzem die Clown-Doktoren ihren Teil bei (wir berichteten). Die Finanzierung ihrer Visiten fürs laufende Jahr ist auch der gemeinsamen Spendenaktion von Bürgerhilfe und unserer Zeitung zu verdanken. Auf diesem Weg kamen 9 000 Euro zusammen. Allerdings, so Hellweg, seien in dieser Summe auch Beträge von Spendern enthalten, die dem Verein regelmäßig am Jahresende etwas Gutes tun.

Die Arbeit der Bürgerhilfe würdigten Ruth Moser-Weikert als Geschäftsführerin der Johanniter-Seniorenhäuser und Bürgermeister Dieter Zimmer. Der Rathauschef bezeichnete es als hoch erfreulich, wie viel ehrenamtliches Engagement in das Haus investiert werde. „Die Herausforderungen an die Altenhilfe sind gewaltig“, sagte Moser-Weikert. Sie bescheinigte dem Verein „überdurchschnittlichen Einsatz“. Der sei Garant dafür, dass im Haus Dietrichsroth auf breiter Ebene individuelle Förderung möglich sei.

es/fm

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