Mit viel Engagement für den Amtsinhaber

Dreieich - „Natürlich. Ehrlich. Kompetent.Dieter Zimmer“ - mit diesem Slogan möchte die SPD den Amtsinhaber im Bürgermeisterwahlkampf unterstützen. Parteivorsitzender Werner Müller stellte zusammen mit Vorstands- und Fraktionsmitgliedern die Kampagne vor. Von Holger Klemm

Bei aller Unterstützung durch seine Partei sieht sich Zimmer vor allem als Bürgermeister für alle Dreieicher.

Der Slogan bringe die Eigenschaften und den Charakter des Kandidaten zum Ausdruck, betonte Müller, der eine Vielzahl von Aktivitäten bis zum 16. September ankündigte. So gebe es Veranstaltungen in jedem Stadtteil, bei denen die jeweiligen Bewohner mit Zimmer direkt in Kontakt treten können. Vorgesehen sind unter anderem eine Mundartlesung mit Gerd Grein, ein Kürbisfest sowie das Sommerfest am 25. August auf dem Platz vor dem Alten Rathaus in Sprendlingen. Neben Infoständen und der üblichen Wahlwerbung sollen auch die Aktivitäten im Internet verstärkt werden. Allerdings soll Zimmer nicht plötzlich Facebook oder Twitter nutzen. „Das würde nicht zu ihm passen“, meint Michael Möck, der das Konzept für den Wahlkampf mit entwickelt hat. Es gebe aber Überlegungen, dass der Freundeskreis für Dieter Zimmer in Facebook aktiv wird.

In schwierigen Zeiten nicht auf halbem Wege stehen bleiben

„Es lohnt sich, sich für Dreieich, meine Heimatstadt einzusetzen und weiterzuarbeiten“, betonte der Amtsinhaber. Man könne in schwierigen Zeiten nicht auf halbem Wege stehen bleiben. Im Falle einer Wiederwahl nennt er als Schwerpunkte die Haushaltskonsolidierung, Sozialpolitik, Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung. „Die Konsolidierung ist notwendig und alternativlos“, betont er. Vorwürfe, er würde sozialen Kahlschlag betreiben, ärgern ihn. Beim Projekt Schuldenbremse sei ihm die Balance zwischen Einsparungen und dem Erhalt eines hohen sozialen Standards wichtig gewesen.

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Fraktionschef Rainer Jakobi ging auf die anderen Kandidaten ein. Er vermied dabei jede persönliche Kritik. Vor jedem Bewerber müsse man Respekt haben. Jakobi und Müller verwiesen aber auf die Unerfahrenheit der anderen in der Verwaltungsarbeit. Ein Bürgermeister sei nun einmal Chef einer Verwaltung, müsse Führungsqualitäten und Erfahrungen im Umgang mit der Politik besitzen. Der Amtsinhaber sei hervorragend geeignet. Müller: „Das ist keine Lobhudelei. Zimmer hat es unter Beweis gestellt.“

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