44-Jährige wollte Gewinn abholen

Lotto-Prozess: 469.000 Euro zu wenig ausgezahlt?   

Egelsbach - Die Auszahlung eines Lottogewinns beschäftigt am Mittwoch, 7. Februar, das Amtsgericht Darmstadt. Im März 2017 wollte eine 44-jährige Kundin ihren Gewinn abholen. Dem Mitarbeiter der Annahmestelle wird vorgeworfen, anstatt der gewonnen 477.777 Euro nur 8.000 Euro ausgezahlt zu haben, um sich selbst zu bereichern.   

Im März 2017 kam eine 44-jährige Kundin in die vom Angeklagten betriebene Lotto Verkaufsstelle in Egelsbach, um ihren Lottoschein einzulösen. Als nach Einlesen des Lottoscheins der Begriff "Zentralgewinn" erschien, soll der Angeklagte der Zeugin gegenüber behauptet haben, sie habe einen Betrag von 8.000 Euro gewonnen. Tatsächlich betrug die Gewinnsumme jedoch 477.777 Euro. Der Angeschuldigte soll dennoch den deutlich geringeren Betrag ausgezahlt haben, um sich selbst zu bereichern. Die Zeugin bemerkte erst am nächsten Tag, dass sie viel mehr gewonnen hatte. (eps)

Bilder: Auftakt im S&K-Betrugsprozess

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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