Bilanz

70.000 Gäste im Egelsbacher Freibad

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Egelsbach - Die Besucher des Freibads sind zu 39 Prozent Einheimische, abgesehen davon ist es bei Erzhäusern (18 %), Arheilgern (17 %) und Wixhäusern (10 %) recht beliebt. Von Holger Borchard

Kaum zu locken vermag das Bad dagegen Gäste aus Langen, Gräfenhausen (je 3 %) oder Dreieich (1 %); die restlichen neun Prozent entfallen auf sonstige Wohnorte. Das geht aus einer Umfrage der Gemeindeverwaltung von Mai bis Juli hervor, an der mehr als 31. 000 Personen teilgenommen haben. Die Auswertung stellte Bürgermeister Jürgen Sieling jüngst im Ausschuss der Gemeindevertretung im Kontext der Besucherzahlen und Einnahmen vor. Regnerisch-kaltes Wetter bis in den Juni, schöne und heiße Tage von Juli bis August und ein eher flaues Saisonfinale ergeben für dieses Jahr eine laut Rathaus-Chef zufriedenstellende Bilanz.

„70.000 Gäste haben in dieser Saison unser Bad besucht und mit Einnahmen in Höhe von 136.000 Euro aus dem Kartenverkauf haben wir fast den erwarteten Wert erreicht“, gibt Sieling die Abrechnung wieder. Angesichts des schwachen Saisonstarts sei dies nicht nur erfreulich, sondern „ein klares Signal, wie gern unser Bad in der Region genutzt wird“. Dass unter dem Strich die Einnahmenseite fast so gut wie kalkuliert ausfällt, sieht der Bürgermeister einerseits der Erhöhung der Eintrittspreise geschuldet, zu einem guten Teil aber auch der kräftig gerührten Werbetrommel für den Dauerkarten-Vorverkauf mit Rabatt im April. „Gut wäre es, zur Saison 2014 weitere Anreize und noch bessere Vermarktungswege zu schaffen“, knüpft Sieling prompt einen neuen Arbeitsauftrag an.

So erfreulich es war, dass Badbesuch und Ticketverkauf die Kurve gekriegt haben, so enttäuschend fiel die Resonanz auf den testweise angebotenen „Frühschwimmertag“ am Mittwoch aus. Die Besucherzahlen zwischen 7 und 9 Uhr lagen meist bei mageren 20 bis 30 Leuten – die aus Kostengründen im Gegenzug verordnete Schließung zwei Stunden früher habe für wesentlich mehr Unmut gesorgt, weiß Sieling zu berichten. „Hier sehe nicht nur ich für die nächste Saison klaren Handlungsbedarf“, kündigt der Bürgermeister an. Sein Dank für eine „Saison ohne schwere Unfälle oder größere Schäden“ gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern von DLRG, Rotem Kreuz und Förderverein.

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