Flugzeugabsturz fordert mindestens ein Todesopfer

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Der Verletzte wurde in laut Polizei „sehr kritischem Zustand“ mit schweren Brüchen und Kopfverletzungen in eine Spezialklinik geflogen.

Egelsbach - Ein Kleinflugzeug mit zwei Personen an Bord ist heute Mittag nahe des Egelsbacher Flugplatzes abgestürzt - einer der beiden Insassen kam ums Leben, der zweite wurde per Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Von Holger Borchard

Der Verletzte wurde in laut Polizei „sehr kritischem Zustand“ mit schweren Brüchen und Kopfverletzungen in eine Spezialklinik geflogen. Die Ursache des Unglücks ist ungeklärt – Experten des Luftfahrtbundesamts Braunschweig ermitteln.

Mehr Eindrücke vom Absturzort:

Neue Fotos von den Bergungsarbeiten

Laut Flugsicherung und den bisherigen Erkenntnissen der Polizei, die sich im Wesentlichen auf die Beobachtungen einer Helikopter-Crew stützen, flog die Maschine vom Typ Aquila A 210 zum Zeitpunkt des Absturzes eine Platzrunde. Im Landeanflug startete der Flieger unvermittelt durch, verlor sodann rapide an Höhe und schlug im Feld nahe der Kreisstraße 168 auf.

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Kleinflugzeug abgestürzt

Die Helikopter-Crew landete sofort an der Unfallstelle, um die Maschine zu löschen, die binnen weniger Sekunden in Flammen aufgegangen war, und Erste Hilfe zu leisten. Es gelang den Helfern allerdings nur noch, einen Insassen zu bergen, der schwerste Verletzungen davongetragen hatte. Der Mann, der Kopfverletzungen sowie diverse Brüche und innereVerletzungen erlitt, wurde per Rettungshubschrauber in eine Ludwigshafener Spezialklinik geflogen. Einer der Helfer aus dem Helikopter musste mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Die ersten Bilder von der Unglücksstelle:

Kleinflugzeug bei Egelsbach abgestürzt

Die verunglückte Maschine gehört dem Hanseatischen Fliegerclub Frankfurt, der am Egelsbacher Flugplatz beheimatet ist, geflogen wurde sie von einem Mitglied des Vereins. Bei einem der Opfer handelt es sich ersten Erkenntnissen zufolge um einen 56-Jährigen aus Bensheim.

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