Bürgermeisterwahl in Egelsbach

Keine linke Empfehlung für Stichwahl

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Der von den Linken unterstützte Kandidat landete im ersten Wahl-Durchgang abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Egelsbach - Nach dem Scheitern des von ihr unterstützten unabhängigen Bürgermeister-Kandidaten Jörg Leinberger will Die Linke Egelsbach keine Empfehlung für die Stichwahl aussprechen. „Wir bedauern das schlechte Abschneiden“, heißt es in einer Mitteilung des Ortsverbands.

Leinberger, der in der heißen Schlussphase des Wahlkampfs erkrankt war, landete abgeschlagen mit 8,1 Prozent auf dem letzten Platz. „Der Wahlkampf mit dem Unterstützerpartner CDU war suboptimal, das müssen wir einräumen“, übt Ortsverbandssprecher Lukas Böhm zudem Kritik an der Union.

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Trotzdem reklamieren die Linken einen politischen Erfolg im Rahmen dieses Bürgermeisterwahlkampfs für sich. „Es ist uns gelungen, dass die zukünftige nachhaltige Stadtentwicklung für Egelsbach zu einem wichtigen Thema in diesem Wahlkampf geworden ist“, freut sich Gemeindevertreter Wolfgang Klein. Dieses Thema werde die große Herausforderung für den Gewinner der Stichwahl, ist sich Klein sicher.

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„Die Linken werden keine Wahlempfehlung für die Stichwahl abgeben“, stellt Böhm klar. Allein der Bürger solle entscheiden, wer Egelsbach für die nächsten sechs Jahre führe. (ble)

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