Circus Renz gastiert in Egelsbach

Artistik, Araberhengste und Steppenkamele

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Aus der sibirischen Steppe kommen Ivan und Szabo, die neuen vierbeinigen Stars im Circus Renz.

Egelsbach - Fast genau zwölf Monate ist es her, dass der Circus Renz zu Gast in Egelsbach war, nun schlägt der Familienzirkus ein weiteres Mal sein Zelt in Egelsbach auf. 

„Manege frei“ heißt es von Donnerstag, 28. Januar, bis einschließlich Sonntag, 7. Februar, auf der Wiese an der Ecke Marie-Curie-/Theodor-Heuss--Straße. Eine Vorstellung täglich ist geplant; Beginn ist jeweils um 15.30 Uhr. An den Sonntagen geht es jeweils schon um 14 Uhr los, am Dienstag (2.) und Mittwoch (3.) sind keine Vorstellungen. Das aktuelle Programm verspricht eine „Manegenparade für die Familie“ mit neuen Attraktionen wie beispielsweise den sibirischen Steppenkamelen, der Luftartistik-Nummer am Ring unter der Zirkuskuppel und der Tennisschläger-Jonglage von Antonio Renz, die unter den deutschen Zirkusartisten momentan nur er im Repertoire hat. Der Familienzirkus hat sich auf Artistik spezialisiert und an Dressurnummern nur die Pferde und Kamele im Programm. Antonio Renz hat sich der Jonglage mit Bällen, Keulen und brennenden Fackeln verschrieben. Wie seine Geschwister kann man ihn auch noch auf der Rola-Rola erleben. „Training ist sehr wichtig, dafür braucht man die nötige Disziplin“, erzählt er. Der Nachwuchs-Artist jongliert bis zu sieben Ringe, Keulen und Bälle bis hoch unter die Zirkuskuppel.

Ivan und Szabo sind die neuen sibirischen Steppenkamele; in der Dressur von Ernst Renz stellen sie ihre Intelligenz zu einer Musik aus 1001 Nacht unter Beweis. Neu im Programm ist Nadine Renz, die Luftartistik unter der Zirkuskuppel zeigt. Schwerelos vollführt die junge Frau in ihrem Luftring allerlei Kunsstücke. Fernando Renz sorgt erstmalig als Reprisenclown für die gute Laune im Zelt. „Es ist immer wieder eine Herausforderung, denn jeder Gast ist anders und reagiert verschieden, wenn ich ihn zum Mitmachen anmiere“, erzählt Fernando, der diese Kunst von seinem Bruder Patrick beigebracht bekam.

Ernst Renz bringt vier edle, weiße Araberhengste in die Manege. Für die kleinen Besucher sind immer Maxi & Mini ein Augenschmaus, Der Araber und sein kleiner Freund, das Pony, vollführen eine sogenannte Doppelfreiheit. Der Hengst Bajat wird als krönenden Abschluss einen Steiger vorführen. Tino Renz balanciert derweil auf seinem Kinn alles, was er in die Finger kriegt. In einer zweiten Nummer stapelt er sich auf Stühlen bis zur Kuppel – ohne jegliche Sicherung. Nadine Renz begeistert mit Hula-Hoop-Reifen und als „Schlangenfrau“. Die Jüngste im Bunde ist Loreen Renz. Gerade mal sechs Jahre alt, feierte sie 2015 ihr Manegendebüt und eifert der großen Schwester Nadine nach.

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Das Zirkusvergnügen gibt es an mehreren Tagen zu reduzierten Preisen. So ist der Montag (1. Februar) „Muttitag“ – alle Mamas haben freien Eintritt. Der Donnerstag (4. Februar) ist Kindertag – sieben Euro Eintritt auf allen Plätzen. An den Sonntagen (31./.7.) gilt: Erwachsene sind zum Kinderpreis dabei.

hob

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