Coole Fete für coole Jungs und Mädels

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Die Mädchen hatten bei der Unterstufenparty ihren Spaß.

Egelsbach - (lfp) 150? 200? Oder gar noch mehr? Es ist 18.30 Uhr, die erste Unterstufenparty im Egelsbacher Bürgerhaus läuft gerade mal eine dreiviertel Stunde und die Organisatoren Julian Keles, Ilona Holstein und Uwe Herzog sind bereits begeistert dabei, sich einen Überblick über die Zahl der Besucher zu verschaffen.

Allerdings bringen die Busse aus Langen noch ständig weitere Gäste und auch die Liste der Voranmeldungen ist noch nicht ganz abgehakt, so dass es im Saal im Laufe der kommenden Minuten noch voller wird.

Dass die Unterstufenparty zweier Langener weiterführenden Schulen im südlichen Nachbarort stattfindet, ist dem Umstand geschuldet, dass Egelsbach selbst seit nunmehr fünf Jahren nur noch eine Grundschule hat – und der Tatsache, dass mit Ilona Holstein an der Adolf-Reichwein-Schule und Julian Keles am Dreieich-Gymnasium zwei Jugendliche aus dem Klammernschnitzerdorf zu Schulsprechern gewählt wurden. Da beide einen guten Draht zu Uwe Herzog, dem Leiter des Jugendzentrums im Keller des Egelsbacher Bürgerhauses, haben, lag nur noch das Raumproblem in der Luft. Hier fanden die Organisatoren Unterstützung bei Bürgermeister Rudi Moritz, der auch gleich die Schirmherrschaft für die Party übernahm.

Die Jungs erprobten das Break-Dance auf der Tanzfläche.

Damit nicht nur die Egelsbacher zur Party kommen konnten, wurden die Organisatoren bei den Stadtwerken vorstellig. Direktor Manfred Pusdrowski, dessen Sohn die Dreieichschule besucht, sagte seine Unterstützung zu. Im Halbstundentakt ließen die Stadtwerke Busse zwischen Langen und Egelsbach kreisen – für die Schüler umsonst. „Ohne den kostenlosen Bus-Service wäre vielleicht nur die Hälfte hier“, freute sich Ilona Holstein.

Doch so herrschte großer Andrang – und die Schüler der Klassen fünf bis sieben kamen auf ihre Kosten: Das Bürgerhaus war partymäßig herausgeputzt worden. An der Bar wurden alkoholfreie Getränke ausgeschenkt und mit DJ Malzim und DJ Tony sorgten gleich zwei „Plattenleger“ für passende Takte. „Wir finden es einfach geil, was die zustande gebracht haben“, meinten Janine, Janina und Liviana begeistert. Vladislav Leinweber fand die Party „einfach nur cool“. Mit einer Breakdance-Vorführung sorgte er auch gleich für Stimmung. Maneerat Sekserm wagte sich als erste auf die Tanzfläche und zog auch gleich alle Blicke auf sich. Später zeigten die „Pink Ladies“, eine Tanzformation des Juz, flotte Darbietungen und zwischendurch hatte Uwe Herzog immer wieder Tanzspielchen parat. Gegen 22 Uhr war dann Schluss – das Organisationsteam musste Kehraus machen. Und da alles bestens gelaufen ist, steht einer Wiederholung eigentlich nichts im Weg.

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