Die Crux des Älter werdens

Egelsbach - (hob) Knapp ein Drittel der Egelsbacher ist älter als 60 Jahre, Tendenz steigend. Kein Wunder also, dass die Politik das schon länger schwelende Thema Seniorenarbeit ausgerechnet jetzt wieder entdeckt.

Schließlich ist die ältere Generation nicht nur am 9. September zur Wahl der Seniorenvertretung aufgerufen: Knapp drei Wochen später ist Bundestags- und Landratswahl – da muss man sich als Partei in jedem Fall in Erinnerung bringen.

Die CDU hat’s in unserer gestrigen Ausgabe zuerst getan. Freilich haben Fraktionschef Frank Taulien & Co. noch immer die Scherben allzu despektierlichen „Tacheles-Geredes“ zusammenzukehren. Derartiges plagt die SPD nicht – doch die Genossen haben ebenfalls reagiert: Sie laden für Donnerstag, 20. August, 19 Uhr, zu einer Diskussionsveranstaltung in die Altentagesstätte „Gud Stubb“ im DRK-Heim an der Lutherstraße ein. Thema: Älter werden in Egelsbach – Erhalt der kommunalen Sozialarbeit.

Die Menschen werden immer älter, darauf muss Egelsbach reagieren wie jede andere Kommune auch“, sagt SPD-Vorsitzender Dieter Wolk. In der Gemeindevertretung gebe es sehr unterschiedliche Auffassungen, wie die Seniorenarbeit organisiert und finanziert werden solle. „Unsere Fraktion tritt für den Erhalt einer aktiven und umfassenden Seniorenarbeit ein“, betont Wolk. „Da die Gemeindevertretung noch dieses Jahr über das Thema entscheiden soll, möchten wir engagiert und offensiv mit allen Interessierten diskutieren.“

Als Gäste zu Wort kommen werden nicht nur Mitglieder der Seniorenvertretung, sondern auch SPD-Kreis-Sozialdezernent Carsten Müller, der bekanntlich für das Amt des Landrats kandidiert.

Rubriklistenbild: © dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare