Goldene Felder und süße Herzen

Geburtstagskonzert des Chors Next Generation ein voller Erfolg

Kleine und große Stücke des so schattierungsreichen Musikkosmos’ hielten die Next Generation und ihre Gäste für das Publikum parat.
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Kleine und große Stücke des so schattierungsreichen Musikkosmos’ hielten die Next Generation und ihre Gäste für das Publikum parat.

Mit „Twenty Shades of Music“ schenkte der Chor Next Generation der Sängervereinigung dem Publikum im voll besetzten Bürgerhaus einen ganz besonderen Konzertabend.

Egelsbach – Der Chor selbst – lebendig geführt von Julija Domaeva – brachte mitreißende Interpretationen von Klassik bis Modern zu Gehör, die mitwirkenden Gäste sorgten für weitere Höhepunkte des Abends.

Mit „Evening rise“ eröffnet der Chor Next Generation noch ganz im Dunkeln den konzertanten Reigen und lässt sodann das fröhliche „Viva la Vida“ folgen. Nach der Begrüßung der Gäste – mit dem Hinweis darauf, dass „20 Shades“ durchaus musikalisch interpretiert werden kann – folgt ein beeindruckendes Zusammenspiel von Oliver Wild (Flöte) und Julija Domaeva am Piano. Der Gast aus Augsburg versteht es, die Intention „Vocalise“ des Komponisten Sergei Rachmaninoff mit seiner Flöte feinfühlig umzusetzen, Julija Domaeva setzt am Piano dezente Akzente.

Szenenwechsel: Die Egelsbacher Band Bang erfreut die Gäste mit „Love me again“, mehr noch mit dem im Duett dargebotenen Song „Someone you loved“ von Lewis Capaldi. Viel Beifall gibt es danach für den Gastchor Sing & Swing aus Eschborn, der die Besucher mit „Stand by me“ und insbesondere mit dem aktuellen „All about that bass“ von Meghan Trainor begeistert. Aber auch das „Stolen Child“ in Begleitung von Akkordeon und Harfe ist ein interessanter musikalischer Genuss.

Die „Nächste Generation“ setzt mit „Tebe poem“ und dem stimmungsvollen „Fields of Gold“ das Konzert fort und nach „Happy“ fällt erst mal der Vorhang für eine glücklich-fröhliche Pause.

Bang eröffnet mit „Let me down slowly“ von Alec Benjamin den zweiten Teil des Konzertes. Viel Beifall erhält die junge Formation für das im Duett dargebotene „Something stupid“. Sing & Swing setzt mit „Chain of fools“ und „Fix You“ fort, ehe Oliver Wild mit der Flöte und „The great Train Race“ einen weiteren stimmungsvollen Moment beisteuert.

Next Generation beschließt die „20 Schattierungen“ mit dem kurzen, aber vitalisierenden „I got rhythm“ und das „Don’t stop me“ wirkt wie eine Botschaft an das begeisterte Publikum. Unter tosendem Beifall setzt das „Good night sweetheart“ den Schlusspunkt des Abends, der dem Chor weitere Freunde gewonnen haben dürfte.

VON LEO F. POSTL

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