Ehre für das Urgestein

Heinz Schroth ist seit 34 Jahren Ortsgerichtsvorsteher

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Bürgermeister Jürgen Sieling und Amtsgerichtsdirektor Volker Horn (rechts) gratulierten Heinz Schroth.

Egelsbach -  „Ehre, wem Ehre gebührt“ ist eine bekannte Redensart. „Und nur selten trifft sie auf eine Person so zu wie auf das Egelsbacher Urgestein Heinz Schroth“, findet Bürgermeister Jürgen Sieling.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde ehrten Amtsgerichtsdirektor Volker Horn und Sieling Heinz Schroth gleich für mehrere Anlässe: 50 Jahre Tätigkeit im Öffentlichen Dienst und nunmehr 34 Jahre Ortsgerichtsvorsteher in Egelsbach.

„Dies ist eine beeindruckende Leistung, die die heute tätige Generation kaum mehr erreichen kann“ stellt Direktor Horn fest. „Es ist nicht hoch genug zu würdigen, dass Heinz Schroth über eine solch lange Periode das wichtige Ehrenamt im Ortsgericht – einem Hilfsorgan der Justizverwaltung – ausübt. Zurecht erhält er somit die Ehrenurkunde des Landes Hessen.“

Rund 10.000 Vorgänge hat Schroth in all diesen Jahren im Ortsgericht bearbeitet und auch heute noch sind seine wöchentlichen Sprechstunden ausgebucht: Sterbefallanzeigen, Immobilienschätzungen und Beglaubigungen machen den Schwerpunkt der Arbeit aus.

„Heinz Schroth war über Jahrzehnte ein Aushängeschild der Gemeindeverwaltung“, stellt Sieling fest. Am 1. September 1967 fing er als Verwaltungslehrling an und blieb der Gemeinde jahrzehntelang – unter anderem als Standesbeamter – treu. Im September 2015 ging er in den Ruhestand. „Dass er weiterhin den Vorsitz im Ortsgericht wahrnimmt, ist deshalb keine Selbstverständlichkeit und verdient unsere Anerkennung“, so Sieling.

2020 läuft die Wahlperiode des Ortsgerichts aus. Heinz Schroth würde sich freuen, wenn sich dann neue Personen für diese wichtige Aufgaben finden ließen.

Weitere Infos zu den Aufgaben des Ortsgerichts finden sich auf der Internetseite der Gemeinde. (ble)

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