Für alle entspannter

Nur noch 200 Personen im Rewe Center erlaubt

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Sehr ruhig ging es am Samstag vor dem Rewe Center in Egelsbach zu. Schlangen vor dem Eingang des Marktes blieben aus.

Das Rewe Center in Egelsbach erlaubt nur noch maximal 200 Kunden gleichzeitig. Wohl auch als Reaktion auf Hamsterkäufe.

Egelsbach – Seit Freitagmorgen gelten im Rewe Center strikte Regeln für den Einkauf: Nur noch maximal 200 Personen gleichzeitig werden in den Markt eingelassen; wer drinnen ist, ist angehalten, auf Abstand zu bleiben. Für die Umsetzung und Einhaltung dieser Reglementierungen sorgt Security-Personal. Beim „Großeinkaufstag“ am Samstag blieben die befürchteten Warteschlangen vor dem Eingang aus.

Die Entscheidung ist eine Reaktion auf all das, was die Landesbehörden im Sinne der Gesundheit der Menschen angeordnet und mit Wirkung vom Samstagmittag um eine weitere Stufe verschärft haben. In der Umsetzung bedeutet sie: Der östliche Seiteneingang des Rewe Centers ist geschlossen; der einzige Weg hinein und hinaus führt über den Haupteingang – und zwar nach dem Motto: So viele wie rauskommen, dürfen rein. Der Eingangsbereich des Centers ist zu diesem Zweck ein wenig modifiziert und in Extra-Ein- und Ausgänge unterteilt worden.

„Wir bitten um Verständnis, dass wir dazu angehalten sind, aktuell keinerlei offizielle Auskünfte zu Umständen und Hintergründen zu geben“, bescheidet die Marktleitung die Nachfrage des Redakteurs.

Schon ab dem Eingangsbereich wird großer Wert auf die Einhaltung des behördlich angeratenen Sicherheitsabstands gelegt. Das setzt sich durchgängig im Markt fort. Überall an den Thekenbereichen und im Kassenbereich sowieso sind Abstandsmarkierungen, sprich deutlich sichtbare Streifen auf dem Boden, aufgebracht worden. 

Die Begrenzung ist wohl auch als Notbremse im Hinblick auf Hamsterkäufe zu sehen. Darauf lässt die Präsenz der Security im Kassenbereich schließen. Eine Kundin bringt’s aus ihrer Sicht auf den Punkt: „So ist das Leben für alle im Markt entspannter.“ Und irgendwie scheint es so, als könne die Kundschaft tatsächlich doch noch mit Normalmengen an sensiblen Artikeln wie Mehl, Back- und Teigwaren, Reinigungsmitteln und Toilettenpapier überleben.

„Eigentlich funktioniert das Ganze recht gut – mein Eindruck war, dass die meisten Leute das verstehen und es vor allem auch akzeptieren“, stellt ein Kunde auf dem Parkplatz beim Verstauen seines Einkaufs fest. Ältere Menschen werden beim Einlass im Übrigen bevorzugt. Sie sollen nicht lange auf dem Parkplatz ausharren müssen.

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