Egelsbacher Bücherei wiedereröffnet

Verheißungsvolle Generalprobe

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Erfreulich viele Gäste konnten die neuen ehrenamtlichen Büchereibetreiber zur Wiedereröffnungsfeier in der Alten Schule begrüßen.

Egelsbach - Das war schon mal ein verheißungsvoller Auftakt: „En Haufe Leut“, wie Helmut Schreiber von den Büchereifreunden es ausdrückt, hat am Samstag die Wiedereröffnung der Gemeindebücherei in der Alten Schule zu einem vollen Erfolg werden lassen. Von Holger Borchard 

Noch ohne Ausleihe, dafür mit Spiel, Speis und Trank sowie unzähligen Infogesprächen ist die Generalprobe für den morgigen Mittwoch über die Bühne gegangen. Dann wird die Bücherei von 15 bis 18 Uhr erstmals in Regie von evangelischer Kirchengemeinde und Büchereifreunde – und erstmals mit angeschlossenem Cafébetrieb – ihre Pforten öffnen.

Die Ausleihe koordinieren wird künftig ein Stab von rund 30 Ehrenamtlern. „Sie alle haben dafür das kleine Einmaleins des Büchereibetriebs bei den ehemaligen Mitarbeiterinnen um Ulrike Neumann gelernt, die uns auch weiterhin zur Seite stehen werden“, erzählt Helmut Schreiber. Im Schichtbetrieb werden zumeist vier Personen bibliothekarisch arbeiten, ein weiteres Team sorgt für die Verköstigung im Café-Bereich. „Die Kaffeemaschine läuft, alle sind mit ihrer Bedienung vertraut und die Spülmaschine ist auch angeschlossen“, so Schreiber.

Geöffnet sind Bücherei und Café in der Alten Schule, Rheinstraße 72, ab morgen viermal die Woche: Die Zeiten im Überblick: Montag: 15 bis 18 Uhr; Mittwoch: 15 bis 18 Uhr; Donnerstag: 16 bis 19 Uhr; Samstag: 10 bis 13 Uhr.

Zu den Eröffnungsrednern zählten neben Schreiber Bürgermeister Jürgen Sieling sowie Pfarrer Martin Diehl: „Wir haben kein dickes Budget, aber noch viele kreative Ideen“, kündigte Letzterer schon mal an, der mit Schreiber obendrein die symbolische Festtagstorte in Form eines Buchs – gebacken von einer Unterstützerin – anschnitt. Ein Projekt, das weiter forciert wird: die Gewinnung von Buchpaten. Wichtig für alle Nutzer: Der Leseausweis, der zehn Euro Jahresgebühr kostet, ist weiter gültig, wird aber beim ersten Besuch neu registriert. „Das ging nicht anders, weil die Gemeindeverwaltung uns aus Datenschutzgründen die Datensätze nicht überlassen konnte“, schildert Neumann.

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