Um 18.45 Uhr soll ausgezählt sein

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Harald Eßer (Grüne), Axel Vogt (FDP, tritt als unabhängiger Kandidat an) und Jürgen Sieling (SPD).

Egelsbach (ble) - Am morgigen Sonntag fällt zumindest die Vorentscheidung, wer neuer Egelsbacher Bürgermeister wird: Harald Eßer (Grüne), Jürgen Sieling (SPD) oder Axel Vogt (FDP, tritt als unabhängiger Kandidat an).

Auf alle Fälle bleibt zumindest einer der drei Bewerber auf der Strecke; sollte einer von ihnen gar die absolute Mehrheit erringen, ist das Rennen morgen schon entschieden. Stichwahltermin wäre Sonntag, 5. Februar.

Mit dem Gesamtergebnis wird morgen gegen 18.45 Uhr gerechnet; die Bürger können im Saal des Rathauses live erleben, wie ab etwa 18.15 Uhr die ersten Einzelergebnisse aus den Wahlbezirken eingehen.

Bürgermeisterkandidaten stellen sich in Egelsbach vor

Bürgermeisterwahl: Drei Kandidaten stellen sich vor

In früheren Jahren war Egelsbach immer eine Gemeinde mit einer hohen Wahlbeteiligung. Allerdings ist zu befürchten, dass sich dies ändert. Nach Auskunft von Wahlleiter Michael Schmidt sind erheblich weniger Briefwahlanträge eingegangen als beispielsweise bei der Bürgermeisterwahl 2006. Seinerzeit waren es 628 Briefwähler, bis Mittwoch hatten nur 492 Egelsbacher die Unterlagen beantragt – obwohl die Zahl der Wahlberechtigten um über 1 000 gestiegen ist (damals: 7 356, jetzt: etwa 8 375). Die Wahlbeteiligung vor sechs Jahren lag bei 59 Prozent, 2000 sogar bei 62 Prozent.

Möglichkeit, per Briefwahl seine Stimme abzugeben

Noch besteht die Möglichkeit, per Briefwahl seine Stimme abzugeben: Beantragt werden kann das im Rathaus heute von 10 bis 12 Uhr und morgen von 8 bis 15 Uhr. Wer die Unterlagen nicht selbst abholen kann, muss das Antragsformular auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte ausfüllen und unterschreiben sowie eine Vollmacht für die Person beifügen, die die Unterlagen im Rathaus abholt.

Die Briefwahlunterlagen müssen bis 18 Uhr am morgigen Sonntag direkt bei den Briefwahlvorständen im Rathaus zurückgegeben werden. Sie dürfen nicht in den Wahlbezirken abgegeben werden.

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Michael Schmidt weist die Bürger auch darauf hin, dass sie die neuen Wahlbezirke beachten müssen. Sie sind deutlich auf den Wahlbenachrichtigungskarten vermerkt. Der Gemeindevorstand hatte bereits zur Kommunalwahl im März 2011 die Wahlbezirke neu geordnet. Etwa 17 Prozent der Wahlberechtigten sind laut Schmidt seit diesem Zeitpunkt einem neuen Bezirk zugeordnet. Alle Wahllokale sind barrierefrei. Die neue Wahlbezirkseinteilung kann auf der Internetseite der Gemeinde abgerufen werden.

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