Einsam zwischen den Erdhügeln:

Kuriosum im Baugebiet Leimenkaute

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Egelsbach - Wie eine Insel inmitten verschobener Erdmassen und gerodeter Bäume und Sträucher ragt das „Petri-Haus“ aus dem künftigen Egelsbacher Neubaugebiet Leimenkaute heraus.

Gebäude und Grundstück – einst Domizil der Gärtnerei Petri – genießen bis auf weiteres Bestandsschutz im Rahmen der Erschließung. So hat es die Familie mit der Gemeinde vereinbart, die sich im Gegenzug das Vorkaufsrecht gesichert hat. „Die Regelung mag ungewöhnlich erscheinen, zumal es rund um das Haus jetzt wild aussieht“, sagt Bürgermeister Jürgen Sieling. „Aber die Gemeinde kann niemanden zum Verkauf zwingen und ein in der Theorie denkbares Enteignungsverfahren ist ja auch keine Art.“

So sei es zur Übergangsregelung mit Aussicht auf späteren Grundstückserwerb durch die Gemeinde gekommen. Bestandsschutz genießt im Übrigen noch ein zweites Areal im nördlichen Leimenkauten-Zipfel, die Werkstatt von Hugo Parth. „Auch hier wurde eine Übergangsregelung vereinbart, da der Eigentümer seine Werkstatt noch ein paar Jahre bis zum Renteneintritt betreiben möchte“, schildert Sieling. Das Wohngebiet Leimenkaute bietet auf 3,7 Hektar (2,8 Hektar Nettobaufläche) neuen Wohnraum für etwa 350 Menschen. Es umfasst 63 Grundstücksparzellen, 20 befinden sich in Gemeindebesitz, die übrigen 43 in privater Hand. (hob)

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