Ferienfreizeit mit vielen Überraschungen

Gruseln macht viel Spaß

+
Ganz schön gruselig ging es bei den Freireligiösen Ferienspielen im Egelsbacher Naturfreundehaus zu.

Egelsbach - So richtig gespenstisch ging es auf dem Gelände der Naturfreunde zu: Dort hatten die 24 Kinder, die an der Ferienfreizeit der Freireligiösen Gemeinde Egelsbach/Erzhausen/Langen teilnahmen, alles für den Gruselabschluss vorbereitet.

Die Woche über hatten sie die Kunst des Kürbisschnitzens gelernt und die Sage vom irischen Trunkenbold Jack O‘ Lantern gehört. „Wenn die Freireligiösen als humanistische Gemeinschaft auch nicht an Himmel und Hölle glauben, so ist dies doch eine schöne Sage über den herbstlichen Brauch der Kürbis-Lichter.

Zudem vermittelt die Freizeit, abgesehen von humanistischen Werten, keinerlei Glaubensinhalte“, erklärte Elke Suchanek, Geschäftsführerin der Freireligiösen Landesgemeinschaft Hessen, die das Freizeittreiben organisiert hatte.

Abgehackte Füße am Büffet

Zum Abschluss wartete ein gruseliges Buffet auf die Teilnehmer und ihre Eltern. Da lagen einzelne Finger auf dem Teller, Glupschaugen und sogar ein abgehakter Fuß. Zu essen gab es für Mutige wie Sandra, Nils und Jasemin „Rattengehirn“ oder grünen Wackelpudding mit roten Würmern.

Im Backhaus hatte Christine Friedrich mit ihrem Team einen Gruselparcours mit dicken Spinnweben, Fühlkästen und leuchtenden Gesichterfratzen aufgebaut. „Da muss jeder durch – auch die Eltern“, freute sie sich über erschreckte Gesichter und Aufschreie. Für den Fühlparcours hatte sie sich einiges einfallen lassen: „Da sind zum Beispiel leere Eierschalen mit Wasser gefüllt drin, das ist wirklich total ekelig, wenn man nicht weiß, was es ist.“ Noch schlimmer waren die Reaktionen bei der Kiste mit den geschälten Bananen.

So verkleideten sich die Stars zu Halloween

So verkleideten sich die Stars zu Halloween

Bei der Grusel-Nachtwanderung durch den Wald am Naturfreundehaus rief plötzlich eine Eule, in der Ferne heulte gar ein Wolf – und aus dem Gebüsch trat ein „lebendiges“ Skelett. „Ich hoffe nur, dass alle einigermaßen ruhig schlafen“, meinte Elke Suchanek, denn zum Abschluss durften alle im Naturfreundehaus übernachten.

Weitere Höhepunkte der Ferienwoche waren der Ausflug ins Kellerlabyrinth in Oppenheim und ein Filmabend mit der „Monster AG“.

(lfp)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare