Absturz bei Erzhausen

Pilotin hatte einen Schutzengel

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Das Wrack des abgestürzten Flugzeugs im Wald bei Erzhausen.

Egelsbach - Gute Nachrichten nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs am Sonntagmorgen in Erzhausen: Die verletzte Pilotin schwebt nicht in Lebensgefahr, wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Südhessen mitteilte.

Die 59-Jährige war um 9.50 Uhr am Egelsbacher Flugplatz losgeflogen; wenige Minuten später war die Maschine – eine Cessna 150 – in ein Waldstück an der A5 abgestürzt. Am Flugzeug entstand Totalschaden, die Pilotin hatte einen Schutzengel. Sie war ansprechbar und wurde per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. „Die Ärzte sind guter Hoffnung, dass die Pilotin wieder gesund wird“, wusste Nina Lamprecht, Pressesprecherin der Hessischen Flugplatz GmbH Egelsbach, gestern Mittag zu berichten. Lamprecht zufolge handele es sich um eine erfahrene Pilotin, die seit vielen Jahren fliege. Die Maschine gehöre einem der am Flugplatz ansässigen Vereine.

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Die Absturzursache lag auch am Tag nach dem Unglück noch völlig im Dunkeln. Wie üblich haben Experten der Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) die Ermittlungen an der Absturzstelle und am Wrack übernommen, dessen Einzelteile zum Flugplatz Egelsbach gebracht und in einem Hangar deponiert wurden. Mit ersten Ergebnissen dürfte frühestens in ein paar Wochen, wenn nicht sogar Monaten, zu rechnen sein. (jrd)

Bilder: Cessna stürzt in Waldstück bei Erzhausen ab

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