Einer will ins Eigenheim

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Wann im Eigenheim wieder Bier serviert vwird, ist bislang nicht klar.

Egelsbach - Wie geht es weiter mit dem Eigenheim? Die Frage treibt viele im Ort um, nicht zuletzt die Vereine. Von Holger Borchard

Abgesehen von der Grundsatzfrage „Erhalt des stark auf die 90 Jahre zugehenden Gebäudes – ja oder nein?“ interessiert, ob und wann wieder ein Wirt die Gaststätte übernimmt und wie in Zukunft die Bewirtschaftung von Veranstaltungen geregelt sein soll. Um es vorwegzunehmen: Die Funkstille, die nach den Querelen mit dem Ex-Wirt und dessen Ausstieg seit Monaten herrscht, wird wohl so bald nicht beendet sein. Doch zumindest eine Neuigkeit gibt es.

„Wir haben einen Bewerber für die Eigenheim-Gaststätte – er ist von sich aus an die Gemeinde herangetreten“, berichtet Bürgermeister Rudi Moritz. „Der Gemeindevorstand wird ihn demnächst zum Gespräch bitten, um seine Vorstellungen zu hören.“ Das Gremium um den Rathaus-Chef steht wiederum selbst in der Pflicht. „Die Rahmenbedingungen für den künftigen Betrieb des Eigenheims haben wir noch nicht festgelegt“, sagt Moritz. In der jüngsten Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der Vereine wurde ihm die Bitte angetragen, die Gemeinde möge künftig den Saal vermieten und nicht mehr der Pächter. „Das könnte schwierig werden“, gibt Moritz zu bedenken. „Man muss sehen, ob ein Pächter ohne Saal überhaupt wirtschaften kann und sich darauf einlässt.“

Nichts Neues gibt es laut Bürgermeister zur Aufarbeitung der Querelen mit dem Ex-Wirt, der im Frühjahr die Brocken hingeworfen hatte. „Die Forderungen der Gemeinde haben nach wie vor Bestand. Aus meiner Sicht deutet alles darauf hin, dass das Thema vor Gericht geklärt wird“, betont Moritz.

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