Naturfreunde bestätigen Vorstand und zeigen klare Kante

Gegen Rassismus, Gewalt und Kiesabbau

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Den Vorstand der Naturfreunde Egelsbach-Erzhausen bilden (sitzend von links) Willli Sudbrock, Günther Lange, Brigitte Putz-Weller, Rosemarie Wisthleman und Rosi Schneemann sowie (stehend von links) Hermann Chodura. Joachim Sordon, Hildegard Kaminski, Rainer Elsinger, Hildegard Sudbrock, Thomas Hoppe, Peter Hörr und Astrid Berlinger. Es fehlen Arno Weller und Lydia Mainusch.

Egelsbach - Ein Schild mit der Aufschrift „Kein Platz für Rassismus und rechte Gewalt“ wird ab sofort am Eingang des Waldheims der Naturfreunde Egelsbach/Erzhausen zu lesen sein. So haben es die Mitglieder des Vereins beschlossen, der sich aktiv für Flüchtlinge engagiert.

Fast 30 Mitglieder begrüßte die Vorsitzende der Naturfreunde Egelsbach/Erzhausen, Brigitte Putz-Weller, zur Jahreshauptversammlung im Vereinshaus. In ihrem Tätigkeitsbericht ging Putz-Weller auf die Schwerpunkte der Vereinsarbeit des vergangenen Jahres ein. „Die Flüchtlingsproblematik war eines der zentralen Themen. Hier organisierten wir einen gemeinsamen Nachmittag mit Flüchtlingen aus Egelsbach und Erzhausen“, erinnerte Putz-Weller. „Und es sollen weitere Aktionen folgen, vor allem um der ausländerfeindlichen Hetze von Pegida, AfD und Co. entgegenzuwirken.“ Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Waldrodung und Kiesabbau am Langener Waldsee. „Wir Naturfreunde unterstützen den Kampf des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland, die weitere Waldvernichtung zu stoppen“, so Putz-Weller.

Abgesehen von den politischen Themen, zu denen die Naturfreunde klipp und klar Stellung beziehen, gibt es Jahr für Jahr ein reichhaltiges Kultur- und Freizeitprogramm, über das sich rückblickend wie vorschauend zu sprechen lohnt. „Unser Angebot ist wiederum von vielen Mitgliedern und Freunden genutzt worden“, stellte die Vorsitzende zufrieden fest. In diesem Zusammenhang hatte sie Dank und Sonderlob für die zahlreichen Helfer parat: „Ohne euch wären die Vereinsarbeit und der Betrieb des Naturfreundehauses nicht möglich gewesen.“ Hausreferent Hermann Chodura teilte mit, dass es 2015 insgesamt 751 Übernachtungen im Naturfreundehaus gab. Der Verein selbst zählte zum Jahresende 124 Mitglieder. Geehrt wurden für 40-jährige Mitgliedschaft Hanne Müller sowie für sein Engagement der langjährige Pressereferent und Ex-Vorsitzende Dieter Schober.

Bilder: Bannwald erhalten oder Kies abbauen?

Bei den Neuwahlen wurde Brigitte Putz-Weller ebenso in ihrem Amt bestätigt wie Stellvertreter Günther Lange. Weiter gehören dem neuen Vorstand an: Willi Sudbrock (1. Kassierer), Rosemarie Wisthleman (2. Kassiererin), Peter Hörr (1. Schriftführer), Thomas Hoppe (2. Schriftführer), Hermann Chodura (Hausreferent), Joachim Sordon (stellv. Hausreferent), Rainer Elsinger (Pressereferent). Beisitzer sind Astrid Berninger, Hildegard Kaminsky, Lydia Mainusch, Hildegard Sudbrock sowie Rosi Schneemann. Als Kassenprüfer fungieren Arno Weller und Herbert Walter.

hob

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