Symbolischer erster Spatenstich der Telekom

Gigabit-Ausbau im Gewerbegebiet

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Symbolischer erster Spatenstich fürs Glasfasernetz im Egelsbacher Gewerbegebiet mit (von links) Wolfgang Werner, Sabine Almeida Santos, Jutta Hegwein (alle Telekom), Jürgen Sieling, Holger Jayme (Telekom), Patrick Hoffmann (H+E Netzbau), Harald Ortmann (Telekom) und Roman Enns (H+E).

Egelsbach - Seit gestern läuft im Gewerbegebiet der Ausbau von superschnellen Glasfaseranschlüssen durch die Telekom.

Ab dem Frühjahr 2018 soll dort Internet mit Höchstgeschwindigkeit verfügbar sein – etwa 100 Betriebe können Glasfaser-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde nutzen. Unter dem Strich wird die Telekom circa 20 Kilometer Glasfaser verlegen und vier Multifunktionsgehäuse und Netzverteiler mit moderner Technik aufstellen. Um den Breitband-Ausbau aufs Gleis zu setzen, mussten die interessierten Unternehmen sozusagen vorbestellen – die geforderte Quote von 30 Prozent Vertragsabschlüssen war binnen kurzer Zeit erfüllt, sodass es nun losgehen konnte. „Ich freue mich, dass unser Gewerbegebiet das schnelle Internet bekommt, denn das ist heute einfach notwendig, als wichtiger Standortfaktor für Gewerbetreibende“, sagt Bürgermeister Jürgen Sieling. Er griff gestern beim symbolischen ersten Spatenstich ebenfalls zu Schaufel und (magentafarbenem) Helm.

Bei den nun anstehenden Arbeiten wolle die Telekom die Beeinträchtigungen für die Betriebe so gering wie möglich halten, kündigt Holger Jayme, Leiter IP-Transformation und Breitbandausbau im Bereich Geschäftskunden, an. Wir werden das Projekt zügig umsetzen und die Betriebe mit der bestmöglichen Infrastruktur für die Digitalisierung versorgen.“ Die Verfügbarkeit von Glasfaser-Anschlüssen sei für Hightech-Unternehmen, aber auch für Handwerksbetriebe ein grundlegender Baustein der Infrastruktur und somit im Sinne der Zukunftsfähigkeit von Gewerbegebieten unerlässlich. Was die Aktivitäten der Telekom angeht, kann Jayme mit eindrucksvollen Zahlen aufwarten. „Unser Unternehmen investiere Jahr für Jahr rund fünf Milliarden Euro und betreibt das größte Glasfaser-Netz Europas mit mehr als 455.000 Kilometern.“ (hob)

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