130 Sänger proben ein Wochenende lang

Gospel im Schnelldurchlauf

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Da wird es ganz schön eng auf der Bühne in der Egelsbacher Kirche St. Josef: Während des ökumenischen Gottesdienstes am Sonntagabend, den die Pfarrer beider Kirchengemeinden gestalteten, standen die gut 130 Sänger des Gospel-Workshops auf der Bühne. Sie trugen zwölf eigens dafür einstudierte Songs vor.

Egelsbach -  Ein Wochenende, zwölf Lieder, 130 Sängerinnen und Sänger – das waren die Zutaten für den mittlerweile dritten Egelsbacher Gospelworkshop, organisiert von den beiden Kirchengemeinden.

Die evangelische und die katholische Kirchengemeinde Egelsbach hatten zu dem ökumenischen Musikprojekt eingeladen – und 130 Sängerinnen und Sänger, teils von weit über die Gemeinde hinaus, sind der Aufforderung gefolgt. Mitmachen konnte jeder, der Kurs war aber schnell ausgebucht.

Geleitet wurde der mittlerweile dritte Gospelworkshop unter dem Motto „Feel the Presence“ von Ruthild Wilson und Helmut Jost. Beide bringen langjährige Erfahrung als Komponisten, Texter und Chorleiter mit. Sie studierten am Samstag und Sonntag insgesamt zwölf Gospelsongs ein und probten sie mit den Sängern bis zur Aufführungsreife. In den Pausen konnten die Teilnehmer über das Genre fachsimpeln, neue Kontakte knüpfen oder bestehende intensivieren.

Das Ziel und der Höhepunkt des Wochenendes war der gemeinsame, ökumenische Abschlussgottesdienst am Sonntagabend: In der voll besetzten Kirche St. Josef bewiesen die Workshop-Teilnehmer, was sie gelernt hatten. Die beiden Pfarrer – Martin Diehl für die evangelische und Tobias Geeb für die katholische Gemeinde – leiteten gemeinsam den stimmungsvollen Gottesdienst, der musikalisch durch die erprobten Gospelsongs gestaltet wurde.

Nach jedem der zwölf Lieder applaudierten die Zuhörer in der Egelsbacher Kirche. Die Begeisterung, mit der die Teilnehmer die Lieder sangen, übertrug sich auf die Zuhörer. Als das letzte Lied verklungen war, spendierten sie lang anhaltenden Applaus und stehende Ovationen. Auch das Dozentenpaar Ruthild Wilson und Helmut Jost wurde bejubelt. Es versprach „bald wieder zu kommen“. Gospelfreunde dürfen sich also wohl auf eine vierte Runde des besonderen ökumenischen Projekts freuen. (jrd)

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