Kein Salz-Notstand in Sicht

Egelsbach/Langen ‐ Wie es auch kommen mag: Das Streumaterial wird weder dem Winterdienst der Kommunalen Betriebe Langen noch dem des Egelsbacher Bauhofs ausgehen – hüben wie drüben sind die Salzspeicher fürs Erste gut gefüllt. Von Holger Borchard

Wir hatten noch 15 Tonnen Streusalz von 2008, die haben uns komplett für 2009 gereicht“, sagt der Leiter des Egelsbacher Bauhofs, Helmut Regenfelder. Zwei Tage vor Weihnachten sind 25 Tonnen hinzu gekommen und vorgestern trafen nochmals 25 ein, die der Chef erst am Montag geordert hatte. „Macht 65 Tonnen. In den letzten zwei Wintern sind wir jeweils mit 40 ausgekommen“, so Regenfelder. Der Egelsbacher Rekordverbrauch vom strengen Winter 2006 stehe im Übrigen bei 130 Tonnen.

50 Tonnen Feuchtsalz sind noch auf Lager

Doch selbst wenn General Winter es von heute bis zum Frühjahr heftig treiben wollte, fürchtet der Bauhof-Chef keinen Salz-Engpass. Das sei dem Egelsbacher System geschuldet. „Im Gegensatz zu anderen Kommunen verwenden wir kein Feuchtsalz, sondern nur Streusalz. Und das wird uns nur lose angeliefert, nicht in Säcken“, so Regenfelder. Die billigere lose Anlieferung bedeute zwar, dass die Bauhofmitarbeiter ihre Streufuhren auf die Fahrzeuge schippen müssen, „aber dafür ist dieses Salz billiger und besser verfügbar als das bequeme Sacksalz.“

Auch in Langen ist Winterdienstleiter Peter Müller mit Blick auf Tief „Daisy“ einigermaßen gelassen. „Übers Wochenende reichen unsere Vorräte“, erklärt der Leiter des Winterdienstes bei den Kommunalen Betrieben. Ungefähr 50 Tonnen Feuchtsalz sind noch auf Lager. Für nächste Woche hat Müller 60 Tonnen bestellt; die Lieferung sei „so gut wie zugesichert“.

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