„Es geht um die Sache Jesu!“

Pfarrer Tobias Geeb verabschiedet sich

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Bewegender Abschied: Pfarrer Tobias Geeb sagte bei einer feierlichen Messe in der Egelsbacher Kirche Lebwohl. Nach zehn Jahren in der Gemeinde St. Josef wechselt er nach Mainz und wirkt künftig in den Gemeinden Hechtsheim und Ebersheim.

Egelsbach - Tobias Geeb hat offiziell Abschied genommen: Im Rahmen einer feierlichen Messe und beim anschließenden Pfarrfest bedankte sich der katholische Pfarrer bei allen Mitstreitern, die ihm in den vergangenen zehn Jahren zur Seite standen.

„Es war gut, hier bei euch Pfarrer zu sein“, rief Geeb den Christen der katholischen Gemeinde St. Josef Egelsbach/Erzhausen zu. Und er gestand: „Die erste Pfarrstelle ist irgendwie auch eine erste Liebe.“ Doch dieser Sommer bringt für beide Seiten eine große Veränderung. Nach zehn Jahren wechselt Geeb als Pfarrer nach Mainz-Hechtsheim und -Ebersheim. Ein besonderer Dank Geebs ging an das Pfarrteam mit Gemeindereferentin Iris Borutta und Pfarrsekretärin Tanja Kallfelz: „Es war eine starke und vertrauensvolle Arbeit.“ Ausdrücklich schloss er dabei auch die beiden Mitarbeiterinnen seines Anfangs in Egelsbach und Erzhausen mit ein: Gemeindereferentin Dagmar Böhmer und Pfarrsekretärin Monika Kernbach. Der Gemeinde lege er auch die Sorge um die Hauptamtlichen ans Herz, die nach seinem Weggang Ende September bleiben und zunächst vieles aufzufangen haben. „Es wird nicht einfach so weitergehen. Begegnen wir einander immer mit Respekt und Achtung und im Bewusstsein dessen, was Jesus in seiner Liebe für uns getan hat“, so der Geistliche.

Von den Gremien, dem Pfarrgemeinderat und dem Verwaltungsrat habe er eine große Unterstützung erfahren, blickte Geeb zurück. Er danke den Mitgliedern für ihre Zeit „und das gemeinsame Hören, Entscheiden und Anpacken. Es gibt viele Menschen unter euch, die viel bewegen und die St. Josef aufbauen. Lasst nicht nach! Es geht um die Sache Jesu!“

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Ausdrücklich lobte Geeb Professor Michael Raske und Professor Pius Siller, die als Priester in der Gemeinde leben und am Altar waren, wenn er nicht konnte. Dies sei eine starke Unterstützung gewesen. „Ich danke euch, meiner Pfarrei in allen Gruppen, Kreisen und Initiativen, Aufgaben und persönlichen Begegnungen, dass ihr mich getragen und ertragen habt, so wie ich bin, auch in der Zeit meiner Krebserkrankung vor nunmehr acht Jahren“, sagte Geeb. Das gelte nicht nur für die Freundlichkeit, sondern auch für Kritik, „die mich weiter gebracht hat“. Ausdrücklich hob Geeb auch die Zusammenarbeit und das gute Miteinander mit den vier evangelischen Pfarrerkollegen sowie den Hauptamtlichen im katholischen Pfarreienverbund mit Langen – „dort besonders Pfarrer Ulrich Neff, aber auch den Kaplänen und Gemeindereferentinnen und den Christen in St. Jakobus“ – hervor.

Letztlich hoffe er, viele der Menschen, die er in den vergangenen zehn Jahren kennengelernt habe, in Mainz begrüßen zu dürfen: „Man muss nur über den Rhein und schon ist man da...“ (ble)

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