Quirliger Markt der Narretei

Egelsbach (hob) ‐ „Närrisch und bunt geht’s auf dem Jahrmarkt rund“ lautet das Kampagnen-Motto der Karneval-Gesellschaft Egelsbach. Richtig in Fahrt kommt das Markttreiben freilich erst ab Februar.

Mehr Informationen auf der Internetseite der Karneval-Gesellschaft.

Was sie im und ums Eigenheim alles auf die Beine zu stellen gedenken, verraten die KGE-Narren wieder im Egelsbacher Fastnachtführer (EFF). Am Samstag, 29. Januar, ziehen sie von Haus zu Haus, um das Heft zu verkaufen. Eingeläutet wird der Faschingstrubel am Sonntag, 6. Februar, vom Rathaussturm und der Inthronisierung des 61. Egelsbacher Prinzenpaars. Die Identität des Duos, das bis Aschermittwoch das närrische Oberkommando in der Gemeinde innehaben wird, ist wie üblich das bestgehütete Geheimnis der Kampagne. Gelüftet wird es erst, wenn die Verwaltungsburg eingenommen ist. Dazu bringen die närrischen Regimenter sich und ihre Kanonen um 14.11 Uhr in Stellung. Nicht weniger als die närrische Lufthoheit steht am Sonntag, 13. Februar, auf dem Spiel. Dann nämlich setzen Egelsbachs Narren mit Verbündeten aus der Region zum Flugplatz-Sturm an. Wenn die vereinigte Karnevalisten-Schar ab 10.11 Uhr zur Attacke auf den Tower bläst, sollen auch die Verstimmungen rund um den Flugplatz-Sturm vor zwölf Monaten Geschichte sein. Seinerzeit hatte der neue Flugplatz-Chef der Narretei glatt die kalte Schulter gezeigt und Bürgermeister Rudi Moritz seine Paraderolle als Party-Retter gespielt.

Bereits am Vorabend des Flugplatz-Spektakels steigt die erste große Fremdensitzung. Am Samstag, 12. Februar, 19.31 Uhr, wird sich der Bühnenvorhang im Eigenheim heben, damit das Publikum ganz im Sinne des Kampagnen-Mottos an „Menschen, Tieren, Sensationen“ und vermutlich so mancher Dorfposse teilhaben kann. Die zweite Sitzung geht am 19., die dritte am 26. Februar über die Bühne –  zur gleichen Zeit am gleichen Ort.

Kostümsitzungen beginnen Anfang März

Fastnachter im Rentenalter kommen am Sonntag, 20. Februar, ab 14.11 Uhr beim närrischen Seniorennachmittag in der Eigenheim-Narrhalla auf ihre Kosten. Zu Kreppeln etc. werden Auszüge aus dem KGE-Programm serviert.

Was die Garden so alles drauf haben, kann jeder am Sonntag, 27. Februar, erleben. Ab 15.11 Uhr schwingen sämtliche Tanzgruppen der Karneval-Gesellschaft beim Gardeball auf der Eigenheim-Bühne das Tanzbein. Die wilden Weiber sind dann am Donnerstag, 3. März, wieder los: Ab 21.11 Uhr ist Weiberfastnacht in der Narrhalla angesagt. Die Kostümsitzung mit Livemusik folgt am Samstag, 5. März, los geht’s um 19.31 Uhr.

Tickets bis Ende Januar auch im Internet buchbar

Wer noch keine Tickets für eine der Fremdensitzungen oder die Kostümsitzung hat, kann bis 23. Januar, 22 Uhr, über das Online-Buchungssystem der KGE zuschlagen. Für die Fremdensitzungen sind 14 (Innenraum) oder elf Euro (Außen/Empore), für die Kostümsitzung elf (Innenraum) oder neun Euro (Außen/Empore) fällig. Ab 26. Januar bietet die KGE mittwochs und freitags von 14.30 bis 18 Uhr Tickets im Schuhhaus Werkmann in der Ernst-Ludwig-Straße an. Karten für die Weiberfastnacht kosten zehn, für die Schülersitzung vier und für den Kindermaskenball drei Euro.

Rubriklistenbild: © dpa

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