Viele Starter, aber weniger Besucher

Reitertage des RFC: „Horess“ sichert die Nachfolge

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Die Zukunft der Reiter-Familie Riemer ist gesichert: Mama Ulrike trat mit ihrem „Lakeland“ zwar noch an, aber Sohn Stefan gab mit seinem Schimmel „Horess“ bereits sein Turnier-Debüt.

Egelsbach - Mehr als 30 Prüfungen standen bei den Egelsbacher Reitertagen auf dem Plan, sodass Pferdefreunde am Wochenende voll auf ihre Kosten kamen. Doch bei bestem Wetter hätte sich der Reit- und Freizeitclub mehr Besucher gewünscht.

Beim traditionellen Himmelfahrts-Turnier des Reit- und Freizeitclubs Egelsbach standen die Kreismeisterschaft Dressur LK 3 des KRB Offenbach, die Qualifikation zum PSJ Cup und eine Dressurprüfung Kl. M* auf dem Programm. Pferde und Reiter traten auch zur Springprüfung Kl. M* an und – schon seit Jahren ein Zuschauermagnet – zur Mannschaftsspringprüfung Kl. A. Der Nachwuchs zeigte sein Können in Jugendprüfungen und die Kleinsten im Führzügel-Wettbewerb.

Wenngleich es keine Sieger aus den eigenen Reihen gab, waren die Verantwortlichen des RFC zufrieden. Nur ein paar Besucher mehr hätten es sein können. „Eigentlich war ideales Wetter um unser Turnier zu besuchen, aber irgendwie haben die Leute wohl dem Braten nicht getraut“, meinte Uli Riemer. Insbesondere am Vatertag und Sonntag kamen viel weniger, um die Wettbewerbe im Dressurgeviert und Springparcours mitzuverfolgen.

„Von den Prüfungen her waren wir aber voll ausgebucht, hier müssen wir für die nächsten Jahre den Zugangsmodus anpassen“, sagte Elke Graf. Insbesondere von Einsteigern in der Dressur habe es viele Anfragen gegeben. „Wenn wir hier keine Handicaps gesetzt hätten, wären die um Mitternacht noch nicht fertig gewesen“, scherzte Graf mit Verweis auf die Wertungsrichter.

Beim Egelsbacher Reitclub zeichnet sich die Fortsetzung der Reitergeneration Riemer ab. Während Papa Oliver jetzt öfters auf dem „motorisierten Bock“ sitzt – und mit dem Traktor den Parcours herrichtet – und Ulrike Riemer ihren mittlerweile zwölfjährigen „Lakeland“ nicht überbeanspruchen will, folgt mit Stefan Riemer der Sohn auf die erfolgreichen Eltern. Mit seinem Pferd „Horess“ griff Riemer erstmals in ein Turniergeschehen ein und konnte sich gleich recht gut platzieren. Ein neunter Rang im Springen der Klasse A* 2 kann sich sehen lassen. „Wir haben diesen schönen Schimmel behutsam aufgebaut, mit der Reitlehrerin Zinta Lace und meinem Vater entsprechend eingeritten“, erklärt Stefan Riemer.

Islandpferde boomen in Deutschland

Einen beachtlichen zweiten Platz erreichte Svenja Radtke vom RSC Egelsbach auf „Dana“ in der Dressurprüfung Kl. L* - Trense. Vierte Plätze gab es für Charlotte Ziegler und Anna Charbonnier Jusez in der Führzügelklasse sowie Emelie Victoria Blaschke auf „Rhis“ in der Dressurprüfung Kl. A* und Magdalena Dankic auf „Dana“ in der Dressur Kl. A. Vom gastgebenden RFC Egelsbach kam Carina Müller auf „So What“ in der Dressur Kl. L* auf den vierten Rang. Fünfte Plätze gab es für Sophie Katharina Michels auf „C´est la Fleur“, Dressur Kl. M*, Mona Kretzschmar auf „Attika“, Dressur Kl. L* - Trense und für Ulrike Riemer auf „Lakeland“ in der Springprüfung Kl. A*. (lfp)

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