Fall Moritz: Widerspruch

Egelsbach (hob) - Ob Rudi Moritz sich zu früh gefreut hat? Ein dem Rathaus-Chef drohendes Strafverfahren ist aus Sicht von Jörg Strobel „noch nicht vom Tisch“.

Er habe bereits dem Bescheid der Staatsanwaltschaft Darmstadt widersprochen, berichtet der Vorsitzende der Gemeindevertretung. Bekanntlich hatte Strobel im Namen aller Fraktionen die Staatsanwaltschaft wegen Verdachts der Untreue eingeschaltet. Anlass: Rudi Moritz wollte durch eine Scheinrechnung Egelsbacher Familien für Ausgaben im Kontext eines in letzter Minute geplatzten Grundstücksgeschäfts entschädigen.

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Weil die Rechnung aber nicht gezahlt wurde, bestehe kein „Taterfolg“, sprich Finanzschaden, begründete die Staatsanwalt den Verzicht auf eine Untersuchung. „Das sieht der Anwalt, der uns berät, ganz anders“, betont Strobel. „Für ihn ist der Tatbestand klar erfüllt. Er hat uns sogar Präzedenzfälle samt Urteilen an die Hand gegeben, die ich selbstverständlich dem Widerspruch beigefügt habe.“

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