Tierische Tage gehen weiter

Egelsbacher Feuerwehr als Schlangenfänger gefragt

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Unglücklich vernetzt, doch Frau Ringelnatter konnte sich auf die Feuerwehr verlassen.

Egelsbach - Was haben sie dieses Jahr nicht schon alles fürs Viehzeug getan, die Katz’ vom Baum geholt, den eingeklemmten Hund aus einem Schacht befreit oder jüngst am Sonntag und Montag erst Enten beziehungsweise Nilgänse (jene leider mit familiären Verlusten) von Straße und Autobahn gelotst: Die tierischen Tage bei der Egelsbacher Feuerwehr gehen weiter – am heutigen Donnerstag barg der Alarm sogar den Hauch von Abenteuer. Von Holger Borchard

„Schlange im Garten“ lautete kurz nach 13 Uhr der Hilferuf aus dem Kammereck. In einem Privatgarten hatte sich eine ungefähr anderthalb Meter lange Schlange in einem Teichnetz verfangen. „Es handelte sich um eine harmlose Ringelnatter“, berichtet Gemeindebrandinspektor Christian Klöppel. „Aber mit ihrer Größe und einem nicht wirklich amüsierten Fauchen hat die Schlange uns und den Hausbewohnern durchaus Respekt eingeflößt.“

Die Feuerwehrleute befreiten das Natterweibchen aus seiner misslichen Lage und verfrachteten es in eine Tonne, um es – weil absolut harmlos – postwendend im Egelsbacher Wald in die Freiheit zu entlassen.

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