Schüler besuchen Vogelschutzverein

Schulstunde mit Uhu

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Eine Unterrichtsstunde der besonderen Art erlebten die Klassen 1c und 1d der Wilhelm-Leuschner-Schule beim Egelsbacher Vogelschutz- und Zuchtverein. Dessen Vorsitzender Klaus Sperling (hinten links) zeigte ihnen die Schützlinge in den Volieren.

Egelsbach – Früh aufstehen mussten die Kinder der Wilhelm-Leuschner-Schule für eine Sachkundestunde der etwas anderen Art. Noch im Dunklen machten sich die Grundschüler auf den Weg zum Egelsbacher Vogelschutz- und Zuchtverein. Von Leo F. Postl

Auf dem Gelände der Vogelfreunde auf der Trift brannte schon Licht: Die Mitarbeiter Birgit und Ulrich Klingbeil erwarteten die Kinder der Klassen 1c und 1d der Wilhelm-Leuschner-Schule bereits, die von den Klassenlehrern Agnes Butterweck und Michael Knörr sowie Jasmin Pausch (pädagogische Begleitung) und der Schüler-Mutter Dragan Milinkovic begleitet wurden. Klaus Sperling, der Vorsitzende des Vogelschützer, zeigte den Kindern bei einem Rundgang über das Vereinsgelände die gefiederten Schützlinge des Vereins.

Faszinierende Augen: Der Uhu verfolgte mit genauem Blick das Treiben und faszinierte die Kinder besonders.

Als Erstes fiel den Grundschülern der große Uhu auf, der schon mal einen morgendlichen Rundflug in seiner Voliere unternahm, sich über das Treiben auf dem Hof wunderte und dann auf einem Ast aufbäumte. „Ui, guck mal, was der für große Augen hat“, riefen die Schüler wie aus einem Mund und machten nicht minder große Augen. „Breitet mal eure Arme ganz weit aus“, forderte Sperling die Kinder auf, um ihnen die Flügelspannweite des Uhus zu verdeutlichen. „Da müsst ihr euch aber noch ein bisschen strecken, bis ihr so große Flügel wie der Uhu habt“, sagte er und sorgte bei den Erstklässlern für Erstaunen.

Warum uns die Natur so gut tut

Mit dem Ausflug zu den Egelsbacher Vogelschützern vertieften die Grundschüler ihre Kenntnisse aus dem Sachunterricht. „Wir haben diesen Ausflug unternommen, um mehr über Vögel und speziell Vögel im Winter zu lernen“, erklärte Klassenlehrerin Agnes Butterweck. Mit vielen Eindrücken – und der festen Absicht, wieder mal den Vogelschutz- und Zuchtverein zu besuchen –machten sich die Kinder dann wieder auf den Rückweg in die Wilhelm-Leuschner-Schule.

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